Ein ganz normaler Held

Ein ganz normaler Held (Originaltitel: Hero, englischer Alternativtitel: Accidental Hero) ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Stephen Frears aus dem Jahr 1992.

Bernard Laplante, genannt Bernie, ist ein hoffnungsloser Kleinkrimineller und notorischer Lügner. Seine Ex-Frau verachtet ihn und sein Sohn ist von ihm enttäuscht. Während einer Gerichtsverhandlung bestiehlt er sogar seine Rechtsanwältin. Nach dieser Gerichtsverhandlung wegen Hehlerei wird er gegen eine Kaution von 5.000 $ auf freien Fuß gesetzt, bis das endgültige Strafmaß verkündet wird.

Als er seinen Sohn vom Kino abholen will, stürzt direkt vor ihm ein Flugzeug auf eine Brücke ab. Zunächst hat er vor, sich aus dem Staub zu machen, besinnt sich dann jedoch und öffnet für die im Flugzeug eingeschlossenen Passagiere die Tür von außen. Daraufhin will er wieder verschwinden, doch ein kleiner Junge bittet ihn mcm taschen sale, seinen Vater aus dem Flugzeug zu holen. Er rettet alle noch im Flugzeug Eingeschlossenen, bevor dieses explodiert. Den Vater des kleinen Jungen kann er jedoch nicht finden, weil dieser bereits aus dem Flugzeug entkommen war. In der Annahme, den Vater nicht gerettet zu haben, schämt er sich vor dem Jungen so sehr, dass er sich sofort vom Flugzeug entfernt.

Er kommt drei Stunden zu spät zu seinem Sohn, doch seine Ex-Frau möchte seine Entschuldigung gar nicht hören. Auch seinen Sohn lässt sie ihn nicht sehen. Auf dem Weg nach Hause geht zu allem Übel auch noch sein Auto kaputt. John Bubber nimmt ihn als Anhalter mit. Nachdem er Bubber die Geschichte von dem Absturz erzählt hat, schenkt Bernie diesem seinen Schuh, da er seinen anderen Schuh bei der Rettungsaktion verloren hat und Bubber einen Freund mit nur einem Bein hat.

Die Reporterin Gale Galey, die mit in dem Flugzeug war und ebenfalls von Bernie gerettet wurde, wittert eine riesige Story für ihren Fernsehsender. Der verschwundene Held wird gesucht und ihr Sender verspricht öffentlich eine Belohnung von einer Million Dollar für ein Interview mit dem Lebensretter. John Bubber nimmt Bernies Schuh und gibt sich als der Lebensretter aus. Bernie selbst wird von einem verdeckten Ermittler der Polizei festgenommen, als er diesem die Kreditkarten der Reporterin verkaufen will, die er ihr während der Rettung aus alter Gewohnheit gestohlen hat.

John Bubber erweist sich als ideale Verkörperung des Lebensretters für die Öffentlichkeit. Bernie versucht an Bubber heranzukommen, um die Million Dollar für sich zu bekommen, aber er kann sich ihm nicht nähern. Gale verliebt sich in Bubber. Als die Polizei ihr jedoch ihre Kreditkarten zurückgibt, kommen ihr erste Zweifel. Als sie Bernie in seiner Wohnung besuchen will, finden sie einen Preis, den sie kurz zuvor in New York gewonnen hat. Als Bernie auftaucht, will Bubber sich gleichzeitig von einem Hochhaus stürzen.

Gale nimmt Bernie mit zu dem Hochhaus, damit dieser sich bei Bubber entschuldigt. Bernie steigt zu Bubber auf den Fenstersims, um mit ihm zu sprechen. Als Bernie sich das Gesicht mit seinen schmutzigen Händen beschmiert, erkennt Gale ihn wieder, da Bernie während der Rettung ebenfalls ein verschmiertes Gesicht hatte

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. Bubber und Bernie beschließen derweil, alles so zu lassen, wie es ist, und dass Bernie einen Teil des Geldes bekommt. Außerdem soll Bubber sich vor dem Richter für Bernie einsetzen, damit dieser Bernies Strafe zur Bewährung aussetzt. Als sie vom Sims heruntergehen wollen, rutscht Bernie aus und Bubber rettet ihm das Leben.

Als Gale Bernie später fragt, ob er sie gerettet hat, verleugnet er dies. Sie spürt jedoch, dass er es war, und unter vier Augen gesteht er es schließlich. Während eines Besuches im Zoo erzählt Bernie dann auch seinem Sohn die ganze Geschichte. Der Film endet damit, dass ein kleines Mädchen in den Löwenkäfig fällt und Bernie wieder zum Lebensretter wider Willen wird.

Gumshoe | Three Men in a Boat | Me! I’m Afraid of Virginia Woolf | Doris and Doreen | Afternoon Off | One Fine Day | Blutige Streiche | Walter | Saigon: Year of the Cat | The Hit | Mein wunderbarer Waschsalon | Walter and June | Späte Blüte | Prick Up Your Ears | Sammy und Rosie tun es | Gefährliche Liebschaften | Grifters&nbsp

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;| Ein ganz normaler Held | The Snapper | Mary Reilly | Fisch & Chips | Hi-Lo Country | High Fidelity | Fail Safe – Befehl ohne Ausweg | Liam | Kleine schmutzige Tricks | Doppelspitze | Lady Henderson präsentiert | Die Queen | Skip Tracer | Chéri – Eine Komödie der Eitelkeiten | Immer Drama um Tamara | Lady Vegas | Philomena | The Program – Um jeden Preis

Meßnerin

Meßnerin von Süden, an ihrem Fuß Tragöß Oberort

Die Meßnerin ist ein Berg im Hochschwabgebiet in der Steiermark. Mit ihrer Höhe von 1835 m ü. A. bildet sie gemeinsam mit der westlich gelegenen Pribitz (1579 m ü. A.) den nördlichen Talabschluss des Lamingtals über Tragöß.

Die Meßnerin ist von der Hochschwabhochfläche (Häuselalm, 1526 m ü. A.) im Norden durch den Scheidecksattel (1215 m ü. A.) deutlich getrennt und fällt im Nordosten mit einer steilen Schrofen- und Latschenflanke in das Josertal ab. Nach Westen bricht sie mit einer 700 Meter hohen Wand in die Klamm ab, die den tiefsten Einschnitt zur benachbarten Pribitz darstellt. Der schon von Tragöß gut sichtbare Westgrat zeigt ein markantes Felsenfenster.

Die Meßnerin kann von Tragöß aus über die Südflanke oder durch den Haringgraben und über die Pillsteiner Alm von Osten her unschwierig, aber mühsam erreicht werden. Vom Scheidecksattel im Norden führt ein nicht markierter Jagdsteig auf den Gipfel

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Über den Westgrat und durch die Westwand führen mehrere lange Kletterrouten.

Dem brüchigen Nordwestgrat vorgelagert steht der pfeilerartige Turm der Berglandspitze, die durch einige selbständige Kletterrouten in den Rang eines eigenständigen Gipfels gehoben wurde.

Geneva County

Geneva County ist ein County im US-Bundesstaat Alabama der Vereinigten Staaten. Im Jahr 2010 hatte das County 26.790 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 17 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Verwaltungssitz (County Seat) ist Geneva. Das County gehört zu den Dry Countys, was bedeutet, dass der Verkauf von Alkohol eingeschränkt oder verboten ist.

Das County liegt im Süden von Alabama, an Floridas Nordgrenze und hat eine Fläche von 1499 Quadratkilometern, wovon sieben Quadratkilometer Wasserflächen sind. Es grenzt im Uhrzeigersinn an folgende Countys: Covington County, Coffee County, Dale County und Houston County.

Geneva County wurde am 26. Dezember 1868 gebildet. Benannt wurde es nach der Heimatstadt von Walter H. Youge, einem gebürtigen Schweizer und erstem Postmeister im County.

1900–1990 2000 2010

Nach der Volkszählung im Jahr 2000 lebten im Geneva County 25.764 Menschen. Davon wohnten 274 Personen in Sammelunterkünften, die anderen Einwohner lebten in 10.477 Haushalten und 7.459 Familien. Die Bevölkerungsdichte betrug 17 Einwohner pro Quadratkilometer. Ethnisch betrachtet setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 87,11 Prozent Weißen, 10,65 Prozent Afroamerikanern, 0,76 Prozent amerikanischen Ureinwohnern, 0,12 Prozent Asiaten, 0,02 Prozent Bewohnern aus dem pazifischen Inselraum und 0,62 Prozent aus anderen ethnischen Gruppen; 0,72 Prozent stammten von zwei oder mehr Ethnien ab. 1,76 Prozent der Bevölkerung waren spanischer oder lateinamerikanischer Abstammung.

Von den 10.477 Haushalten hatten 30,6 Prozent Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die bei ihnen lebten. In 56,4 Prozent lebten verheiratete, zusammen lebende Paare, 11,0 Prozent waren allein erziehende Mütter, 28,8 Prozent waren keine Familien, 26,3 Prozent aller Haushalte waren Singlehaushalte und in 12,3 Prozent lebten Menschen im Alter von 65 Jahren oder darüber. Die Durchschnittshaushaltsgröße betrug 2,43 und die durchschnittliche Familiengröße betrug 2,92 Personen.

24,0 Prozent der Bevölkerung waren unter 18 Jahre alt, 7,5 Prozent zwischen 18 und 24, 26,8 Prozent zwischen 25 und 44, 25,3 Prozent zwischen 45 und 64 und 16,3 Prozent waren 65 Jahre oder älter. Das Durchschnittsalter betrug 39 Jahre. Auf 100 weibliche Personen kamen 94,7 männliche Personen und auf Frauen im Alter von 18 Jahren und darüber kamen 90 Männer.

Das jährliche Durchschnittseinkommen eines Haushalts betrug 26.448 USD, das Durchschnittseinkommen einer Familie 32.563 USD. Männer hatten ein Durchschnittseinkommen von 26.018 USD, Frauen 19.341 USD. Das Prokopfeinkommen betrug 14.620 USD. 15,9 Prozent der Familien und 19,6 Prozent der Einwohner lebten unterhalb der Armutsgrenze.

Liste der Countys in Alabama
Autauga | Baldwin | Barbour | Bibb | Blount | Bullock | Butler | Calhoun | Chambers | Cherokee | Chilton | Choctaw | Clarke | Clay | Cleburne | Coffee | Colbert | Conecuh | Coosa | Covington | Crenshaw | Cullman | Dale | Dallas | DeKalb | Elmore | Escambia | Etowah | Fayette | Franklin | Geneva | Greene | Hale | Henry | Houston | Jackson | Jefferson&nbsp

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;| Lamar | Lauderdale | Lawrence | Lee | Limestone | Lowndes | Macon | Madison | Marengo | Marion | Marshall | Mobile | Monroe | Montgomery | Morgan | Perry | Pickens | Pike | Randolph | Russell | Shelby | St. Clair | Sumter | Talladega | Tallapoosa | Tuscaloosa | Walker | Washington | Wilcox | Winston

Koordinaten:

Selangor-Langur

Selangor-Langur (Trachypithecus selangorensis)

Der Selangor-Langur (Trachypithecus selangorensis) ist eine Primatenart aus der Gruppe der Schlankaffen (Presbytini), der an der Westküste der Malaiischen Halbinsel in den malayischen Bundesstaaten Kedah, Perak, Selangor, Negeri Sembilan, Malakka und im Südwesten von Johor vorkommt.

Der Selangor-Langur erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 49 cm (Weibchen) und 50,6 bis 53

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,5 cm (Männchen) sowie eine Schwanzlänge von 68 cm (Weibchen) und 70,4 bis 82,3 cm (Männchen). Sein Fell ist einheitlich dunkelgrau, das Gesicht, sowie die nackten Hand- und Fußflächen sind schwarz. Farbig abgesetzte Augenringe sind nur andeutungsweise vorhanden. Neugeborene Selangor-Languren haben ein orangefarbenes Fell und weißliche Gesichtshaut, Hände und Füße.

Der Selangor-Langur bewohnt vor allem Regenwälder entlang von Flüssen und Mangrovenwälder, hin und wieder auch Plantagen und kommt dort sympatrisch mit dem Südlichen Brillenlangur (T. obscurus), dem Bindenlangur (Presbytis femoralis) und dem Weißschenkligen Langur (Presbytis siamensis) vor. Er lebt in Gruppen mit einem Männchen und vielen Weibchen, die aus 11 bis 38 Einzeltieren bestehen, oder in kleineren Gruppen, die sich nur aus männlichen Tieren zusammensetzen. Auch einzelne Männchen wurden beobachtet. Selangor-Languren sind relativ standorttreu und bewegen sich am Tag nur über Entfernungen von 200 bis 500 Metern, üblicherweise von einem Männchen angeführt. Die Reviergröße liegt bei 20 bis 43 ha. Blätter machen etwa 90 % seiner Nahrung aus, daneben werden Früchte, Samen, Blüten und junge Triebe verspeist.

Der Selangor-Langur wird von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) nicht gelistet. Hauptgefährdung der Art sind Abholzung und Waldbrände.

Philippe Gurdjian

Philippe Gurdjian (* 18

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. Januar 1945 in Boulogne-Billancourt; † 30. August 2014 in Paris) war ein französischer Automobilrennfahrer und Motorsportfunktionär.

Philippe Gurdjian bestritt in den 1970er- und 1980er-Jahren Sportwagenrennen als Amateurrennfahrer. Gurdjian arbeitete in der Werbe- und Medienwelt und kam durch seine Tätigkeit zu Wohlstand. Die Rennfahrerei, obwohl talentiert, betrieb er nur als Zeitvertreib

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1975 war er erstmals beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start. Als Partner von Marcel Mignot und dem US-Amerikaner Harry Jones pilotierte er einen Ferrari 365 GTB/4 an die 13. Stelle der Gesamtwertung. Seine beste Platzierung in Le Mans erreichte er ein Jahr später. Bei Kremer Racing war er neben Bob Wollek und dem Belgier Jean-Pierre Wielemans, der seine Rennen unter dem Pseudonym Steve bestritt, der dritte Fahrer des Porsche 934 mit der Startnummer 58. Das Trio beendete das Rennen an der siebten Stelle der Gesamtwertung und gewann die Rennklasse der GT-Wagen mcm taschen sale.

1978 erreichte er den achten Rang beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps und fuhr 1981 zum letzten Mal in Le Mans. Gemeinsam mit Alain Cudini und John Morton pilotierte er einen Ferrari 512BB/LM des North American Racing Team. Die Fahrt endete nach 247 gefahrenen Runden durch einen Unfall von Cudini vorzeitig.

Nach dem Ende seiner Rennkarriere 1981 und neben seinem Brotberuf in der Werbewelt wurde Gurdjian Motorsportfunktionär. Er übernahm die Organisation von Motorsportveranstaltungen. Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone übergab ihm die Geschäftsführung der Rennstrecke von Paul Ricard. Ab 1985 war er Streckenchef des Großen Preis von Frankreich und agierte als Veranstalter der französischen Grand Prix von 1991 bis 1998.

Gurdjian galt viele Jahre lang als Organisations- und Sicherheitsexperte beim Aufbau neuer Rennstrecken und wurde von vielen neuen Streckenbetreibern als Berater hinzugezogen.

Lehrkraft für besondere Aufgaben

Eine Lehrkraft für besondere Aufgaben (LfbA oder LbA) ist ein akademischer Mitarbeiter an einer Hochschule, der praktische Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt

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, soweit dies nicht die Qualifikation eines Hochschullehrers erfordert. Sie ist innerhalb eines Instituts/einer Abteilung meist keinem Lehrstuhl unterstellt.

Zu den Aufgaben gehören u. a. Mitarbeit in der Lehre und bei Prüfungen. Weiter kann die Lehrkraft für besondere Aufgaben Studierende beraten sowie Praktika, Projekte und Exkursionen begleiten mcm taschen sale. Zugangsvoraussetzung ist ein im entsprechenden Fachbereich abgeschlossenes Hochschulstudium, oft auch eine abgeschlossene Promotion.

Die Lehrkraft für besondere Aufgaben ist Angestellte/r im öffentlicher Dienst, die Bezahlung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TVL). Die Stellen sind meist befristet. In Bayern erfolgt die Einstellung von „Lehrkräften für besondere Aufgaben“ auch in eine Stellung als Akademischer Rat (Art. 24 Abs. 2 BayHSchPG)

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„Lehrkräfte für besondere Aufgaben“ werden seit Mitte der 2000er Jahre verstärkt an deutschen Hochschulen eingestellt, um den gestiegenen Lehrbedarf abzudecken, der durch die Einrichtung von BA-/MA-Studiengängen (Bachelor/Master) entstanden ist. An manchen Hochschulen werden, nach angelsächsischem Vorbild (Lecturer), stattdessen „Lektoren“ und „Lektorinnen“ eingestellt, die oft über Dauerstellen verfügen.

In Bundesländern mit Studiengebühren werden auch die aus diesen Mitteln bezahlten Stellen häufig mit „Lehrkräften für besondere Aufgaben“ besetzt. Das erhöhte Lehrdeputat soll ausdrücken, dass die aus Studiengebühren finanzierte Stelle dem Ausbau der Lehre dient. Diese Stellen sind oft sehr kurz befristet.

Innerhalb der wissenschaftlichen Communities und zwischen den Tarifparteien werden Auseinandersetzungen um die Lehrkraft für besondere Aufgaben geführt, weil es sich bei den LfbA um relativ niedrig entlohnte, oft befristete Stellen mit hohem Arbeitsaufwand handelt, die nur begrenzte akademische Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Auch die Möglichkeit einer Promotion oder Habilitation ist aufgrund des hohen Arbeitsaufwands für die Lehre stark eingeschränkt.

Hochhaussinfonie

Die Hochhaussinfonie war eine multimediale Musikinszenierung der Dresdner Sinfoniker und der Pet Shop Boys, konzipiert von Markus Rindt und inszeniert von Sven Helbig, am Abend des 20. Juli 2006 in Dresden.

Als einer der Höhepunkte der 800-Jahr-Feier Dresdens waren die 10.000 Eintrittskarten schon Tage vor der Veranstaltung vergriffen.

Die Hochhaussinfonie bestand aus drei Akten

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Im ersten Akt wurde ein Film über die wechselvolle Geschichte der Prager Straße gezeigt, der die Zerstörung und den Aufbau nach dem Zweiten Weltkrieg

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, wie auch die Zeit der Wende 1989, thematisierte.

Ab dem zweiten Akt diente die Prager Zeile als Projektionsfläche. Der 240 Meter lange Plattenbau gilt als das längste Wohnhaus Deutschlands. Die an ihm angebrachte Leinwand wurde für kurze Filmsequenzen und Worteinblendungen verwendet, während die Balkone links und rechts daneben in die Lichtinszenierung einbezogen wurden.

Im dritten Teil wurden die Balkone zum „Orchestergraben“ für die Dresdner Sinfoniker und die Pet Shop Boys, um die Neuvertonung Battleship Potemkin des Stummfilms Panzerkreuzer Potemkin darzubieten.

Die Pet Shop Boys wurden durch die Aufnahmen Mein Herz brennt, einem Liederzyklus der Dresdner Sinfoniker (Komposition: Torsten Rasch) aus dem Jahre 2003 nach Texten von Rammstein, auf diese aufmerksam und arbeiteten daraufhin mit dem Orchester, Sven Helbig und Torsten Rasch an der Neuvertonung des Filmklassikers Panzerkreuzer Potemkin. Die Uraufführung war bereits im September 2004 auf dem Londoner Trafalgar Square.

Australian Open 2004/Mixed

Dieser Artikel beschreibt das Mixed der Australian Open 2004. Titelverteidiger war die Paarung Leander Paes und Martina Navrátilová.

Das Finale gewann die Paarung Nenad Zimonjić und Jelena Bowina in zwei Sätzen gegen Leander Paes und Martina Navrátilová.

1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999&nbsp

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;| 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016

Die bleierne Zeit

Die bleierne Zeit ist ein Spielfilm der deutschen Regisseurin Margarethe von Trotta aus dem Jahr 1981. Das Drama lehnt sich an die Biografien der beiden Schwestern Christiane und Gudrun Ensslin an. Christiane Ensslin war als politisch aktive Journalistin und streitbare Frauenrechtlerin eine der Mitbegründerinnen der Zeitschrift Emma; ihre Schwester wählte den Weg des bewaffneten Kampfes und schloss sich der Rote Armee Fraktion (RAF) an. Der Film basiert auf einem Drehbuch von Trottas und war ihr internationaler Durchbruch: Für Die bleierne Zeit wurde sie als erste Filmemacherin mit dem Goldenen Löwen, dem Hauptpreis der Filmfestspiele von Venedig, ausgezeichnet. Der Film startete am 25. September 1981 in den bundesdeutschen Kinos.

Die beiden Schwestern Juliane und Marianne wachsen im Deutschland der Nachkriegsjahre, der so genannten bleiernen Zeit, in einer evangelischen Pfarrersfamilie auf. Marianne ist sanft und still, Juliane dagegen rebellisch. Im Schatten des autoritären Vaters und der grausamen politischen Vergangenheit gehen beide in den folgenden Jahrzehnten unterschiedliche Wege. Beide setzen sich innerhalb der Studentenbewegung für gesellschaftliche Veränderungen ein. Marianne führt eine Beziehung zu einem verstörten Intellektuellen, der nach der Trennung in den Selbstmord flüchtet. Zum Wendepunkt wird für die Schwestern die 68er-Bewegung. Marianne verschwindet im terroristischen Untergrund und sieht die Gewalt als letztes Mittel für Veränderung an. Nicht so Juliane, die sich dagegen in der politischen Kleinarbeit engagiert. Sie setzt sich für die Frauenemanzipation ein, organisiert Demonstrationen für den legalen Schwangerschaftsabbruch und arbeitet als Redakteurin einer Frauenzeitschrift.

Eines Tages wird Marianne von der Polizei gefasst und landet in Isolationshaft. Juliane steht ihrer Schwester bei und ist die Einzige, die sie besucht. In Gesprächen nähern sich beide langsam wieder an, stoßen auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede und reflektieren Kindheitserlebnisse. Als Juliane einen Urlaub in Italien verbringt, erreicht sie die Nachricht vom Tod Mariannes, die angeblich Selbstmord begangen haben soll. Bei der Leichenschau erleidet sie einen Nervenzusammenbruch und, gemeinsam mit ihrem Vater, kommen ihr bald Zweifel an der offiziellen Todesursache. Auf der Suche nach Beweisen dafür durchlebt Juliane den Leidensweg der Schwester. Sie stößt auf Indizien, die den Selbstmord in Frage stellen, aber diese interessieren die Öffentlichkeit nicht mehr. Juliane nimmt sich in der Folge des kleinen Sohnes ihrer Schwester Marianne an. Der Waisenjunge ist selbst Opfer kleinbürgerlichen Mobs geworden und zerreißt am Ende des Films ein Bild seiner verstorbenen Mutter. „Du hast Unrecht“, sagt daraufhin Juliane. „Deine Mutter war eine außergewöhnliche Frau. […] Ich werde dir von ihr erzählen.“ Zuletzt fordert der Junge: „Ich muss aber alles wissen. Fang an…fang an!“

Den Titel des Films entnahm von Trotta dem Hölderlin-Gedicht Der Gang aufs Land. An Landauer. Sie wollte damit nicht die 1970er-Jahre terroristischer Gewalt kennzeichnen,

In Italien, wo der Film bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 1981 seine Uraufführung erlebte, bezog man den übersetzten Titel Anni di piombo (wörtlich: Jahre/Zeit des Bleis) auf die Projektile, mit denen bewaffnete Extremisten – in Italien vor allem die Brigate Rosse – bei ihren Aktionen um sich schossen

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. Diese Bedeutungsverschiebung hin zu den Jahren terroristischer Gewalt fand entsprechend beim französischen années de plomb und letztlich auch beim deutschen Originaltitel Die bleierne Zeit statt, die alle in dieser Bedeutung zum geflügelten Wort wurden. Im englischen Sprachraum wurde hingegen der Titel Marianne and Juliane, in Grossbritannien und Nordirland auch The German Sisters benutzt.

„Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute
Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein.
Weder die Berge sind noch aufgegangen des Waldes
Gipfel nach Wunsch und leer ruht von Gesange die Luft.
Trüb ists heut, es schlummern die Gäng und die Gassen und fast will
Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.
[..]“

Bei einem evangelischen Jugendabend führt der Vater der Schwestern den zur damaligen Zeit in Deutschland äußerst umstrittenen Film Nacht und Nebel von Alain Resnais vor. Für Juliane und Marianne ist dieser Film ein politisches Erweckungserlebnis.

„Eine Mischung aus politisch-theoretischem Planspiel und psychologischem Melodram, das an Hand einer subjektiv beleuchteten Schwesternbeziehung das Problem des politischen Widerstands zu behandeln versucht. Trotz der Parteilichkeit – die ‚andere Seite‘ des Terrorismus, die der Opfer, wird völlig ausgespart – ein thematisch wichtiger, diskussionswerter Beitrag zum Problem des Terrorismus.“

„’Die bleierne Zeit‘ ist ein Film, der niemanden ins Recht und niemanden ins Unrecht setzt, er ist eine von der Regisseurin und den Darstellern intuitiv nachempfundene Tragödie, eine Tragödie freilich, die nicht überirdische Himmelsmächte gewebt haben.“

Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen

Die Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen (SbE) (in Österreich Stressverarbeitung nach belastenden Ereignissen oder SvE) ist eine Reihe von Einzel- und Gruppengesprächstechniken, die sich an Einsatzkräfte, unter anderem aus Rettungsdiensten, Feuerwehren, Katastrophenschutz und Polizei wendet, aber auch auf andere homogene Gruppen übertragen werden kann, die beruflich bedingt gemeinsam einer potentiell traumatisierenden Situation ausgesetzt waren.

Neben der SbE existiert die ganz ähnliche Methode des Critical Incident Stress Management (CISM), nach Jeffrey T. Mitchell. Hier werden beide Methoden dargestellt.

Daneben existieren ähnliche Begriffe wie etwa Organisierte Personalbetreuung bei Extremeinsätzen und Nachsorge (OPEN) (siehe Notfallseelsorge), und die Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte (PSU).

Die SbE soll den Teilnehmern die Möglichkeit geben, das Erlebte zu verarbeiten und die Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) verhindern. SbE leistet damit für Einsatzkräfte in etwa das Gleiche wie die Krisenintervention im Rettungsdienst für Angehörige.

Häufig werden daher die beiden Begriffe synonym verwendet, obwohl das nicht zutrifft: Einsatzkräfte bleiben im Gegensatz zu Angehörigen in aller Regel für die Dauer des Einsatzes voll handlungsfähig und arbeiten ihr lange trainiertes Programm ab. Sie erleben die Traumatisierung durch einen Einsatz erst in der ersten Ruhephase nach dem Einsatzgeschehen.

Daher läuft die Nachbearbeitung des Einsatzes in mehreren Phasen ab: Noch am oder in der Nähe des Einsatzortes kann ein Einsatzabschluss (Demobilization) durchgeführt werden, bei dem vor allem Informationen über das Einsatzgeschehen und über mögliche Stressreaktionen im Vordergrund stehen. Diese Veranstaltung, die hauptsächlich psychoedukativen Charakter hat, richtet sich an größere Gruppen von Einsatzkräften (maximal 50), die nach ihrem Einsatz aus dem Dienst ausgelöst werden. Alternativ hierzu gibt es die Kurzbesprechung, die einige Stunden nach Ende des Einsatzes, zum Beispiel am Ende einer Dienstschicht, mit einer kleineren Zahl von Teilnehmern durchgeführt werden kann und in der mehr Raum für individuelle Interaktion ist. Nach einigen Tagen sollte bei gegebener Indikation eine Nachbesprechung (Debriefing) in einem geordneten Setting (Umgebung) erfolgen, in der die subjektiven Eindrücke und Erlebnisse der Teilnehmer thematisiert werden können. Diese Besprechungen werden von Teams aus psychosozialen Fachkräften und aus speziell geschulten Einsatzkräften (Peers) geführt.

Jeffrey Mitchell, der diese Nachsorgetechniken entwickelt hat, empfiehlt dabei, dass diese Person keiner der am Einsatz beteiligten Organisationen angehört, um höhere Vertraulichkeit zu wahren und zudem Eigeninteressen der Organisationen in der Nachbesprechung auszublenden.

Die Leistung SbE wird dabei teilweise von eigenen Organisationseinheiten angeboten, teilweise aber auch im Rahmen einer Notfallseelsorge angeboten

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. Einige Diözesen (katholische Verwaltungseinheiten) haben eigene Mitarbeiter, die ausschließlich für eine Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst zuständig sind. Bei der Polizei wird diese Aufgabe häufig vom polizeipsychologischen Dienst übernommen.

Die Feuerwehr München z. B. hat einen eigenen Peer-Berater-Dienst etabliert, der in kleinerem Rahmen ähnliche Aufgaben wahrnimmt.

In der Anfangszeit wurde SbE vor allem von Einsatzkräften aus Angst um das Images des „harten Kerls und Retters“ kritisch betrachtet

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. Mittlerweile ist SbE nicht mehr wegzudenken, obwohl im Markt einige zweifelhafte Anbieter operieren.

Zwischenzeitlich wurden auch bei mehreren Airlines mcm taschen sale, so z. B. bei Lufthansa, Kriseninterventionsteams gebildet und eingesetzt. Das letzte Mal betreuten diese Teams von der Tsunamikatastrophe in Asien zurückgeholte Touristen, sowie eigene Kollegen, welche auf diesen Flügen als Crew eingesetzt waren. Auch bei dem Concorde-Absturz der Air France unterstützten Lufthansa-Reliefteams die französischen Kollegen bei der Betreuung der überwiegend deutschen Angehörigen.

Federführend in der deutschen Luftfahrt ist die Stiftung Mayday, welche in Not geratene Piloten und deren Angehörigen unbürokratisch weiterhilft. Die Stiftung organisiert u. a. auch CISM-Kurse. Gemeinsam mit Psychologen und Betroffenen unterhält die Stiftung Mayday ein Betreuungsnetz, das Flugbesatzungen nach kritischen und stark belastenden Vor- oder Unfällen zur Seite steht.

CISM steht im Englischen für Critical Incident Stress Management. Im deutschen Sprachgebrauch wird überwiegend der Begriff SbE (Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen) benutzt.

Definition eines Critical Incident bzw. eines belastenden Ereignisses: Jede Situation, die so ungewöhnlich starke emotionale Reaktionen hervorruft, dass die Funktionsfähigkeit der mit ihr konfrontierten Person beeinträchtigt wird. Solche Situationen sind gekennzeichnet durch Gefühle der Ohnmacht, Hilflosigkeit oder Schuld, eine Identifikation mit dem Opfer, massive persönliche Betroffenheit, hohe Ereignisintensität oder eine Bedrohung von eigenem Leib und Leben.

Gemeint ist damit, dass diese Person unter Umständen nicht ohne weiteres „zurück zur Tagesordnung“ kehren kann, da sie ein psychisches Trauma erlitten hat. Dieses Trauma ist eine Reaktion auf eine massive Stresssituation, welche die individuellen Bewältigungsstrategien der betroffenen Person deutlich überfordert hat. Wenn die Traumatisierung über längere Zeit persistiert, spricht man von der Posttraumatische Belastungsstörung (Abk.: PTBS oder im englischen Posttraumatic Stress Disorder, Abk.: PTSD), klingt sie nach bis zu vier Wochen ab, lautet die Diagnose akute Belastungsstörung.

Als CISM werden dabei alle vorbeugenden und begleitenden Maßnahmen bezeichnet, die Menschen bei der Verarbeitung der Stresssymptome nach solchen besonders belastenden Ereignissen unterstützen. Es umfasst spezielle Schulungsmaßnahmen und sorgt für die Durchführung verschiedener, auf die Belastungsreaktion abgestimmte Maßnahmen, z.B. CIS-Debriefings (Critical-Incident-Stress-Nachbesprechungen) und stellt eine Nachsorge sicher. Eine wissenschaftliche Überprüfung der Wirksamkeit durch die Harvard University ergab, dass CISD nicht nur nicht wirkt, sondern sogar schädlich sein kann.

Bei mangelhafter Verarbeitung können jedoch chronische Beschwerden auftreten, die sich in einer starken Einschränkung der Lebensqualität, Abbrechen der sozialen Kontakte, in extremen Einzelfällen sogar in Form der schwer zu heilenden und in die Arbeitsunfähigkeit führenden Krankheit „Post Traumatic Stress Disorder (PTSD)“ (Posttraumatisches Belastungssyndrom, PTBS) äußern.

Alle CISM-Maßnahmen stellen keine Therapie dar, sondern dienen ausschließlich der Gesunderhaltung normal reagierender gesunder Menschen auf unnormale Ereignisse („Critical Incidents“).

CISM steht zur Psychotherapie in einer ähnlichen Relation wie „Erste Hilfe“ zu einem chirurgischen Eingriff.

Sieht man eine Krise (also PTSD/PTBS) als Gift an, so ist eine CISM-Intervention ein mögliches Gegenmittel. Ein wesentliches Teil ist ein von den amerikanischen Psychologen Prof. Dr. Jeffrey Mitchell und Dr. George Everly entwickeltes, stark strukturiertes Gesprächsmodell für die Aufarbeitung kritischer Ereignisse (umgangssprachlich CIS-Debriefing genannt), das von besonders geschulten Personen (Peers) und psychosozialen Fachkräften, sog. MHPs (Mental Health Professionals) durchgeführt wird. Der MHP tritt dabei als Leader auf, meist gibt es auch noch einen Co-Leader, welcher den MHP unterstützt und assistiert. Es gibt neben dem Debriefing auch noch die sogenannten Defusings, Demobilizations und One-on-Ones. Ein CIS-Debriefing ist keine (Psycho-)Therapie, Einzelberatung oder psychologische Behandlung.

Kernpunkte der Krisenintervention:

Ein Debriefing stellt ein meist siebenstufiges Gesprächsmodell dar (nach Mitchell und Everly). Es ist die intensivste und längste Form der CISM-Intervention (bis zu vier Stunden). Ein Debriefing wird erst einige Tage nach dem potenziell traumatisierendem Ereignis durchgeführt, wenn kognitive Bewältigungsmechanismen erkennbar greifen. Ein Debriefing kann nur von einem Arzt oder Psychologen mit entsprechender Zusatzausbildung geleitet werden.

Ein Defusing ist ein wesentlich kürzeres (nicht länger als 45 Minuten) und nur dreistufiges „kleines“ Debriefing. Es wird oft direkt im Anschluss an das belastende Ereignis (spätestens jedoch am gleichen Tag) durchgeführt und soll den Teilnehmern ermöglichen, über das Ereignis zu sprechen, bevor sie Gelegenheit haben, zu sehr nachzudenken und falsche Interpretationen anzustellen.

Eine Demobilization dauert in der Regel nicht länger als zehn Minuten und informiert die Teilnehmer über eventuell auftretende physische, kognitive, emotionalen und verhaltensspezifische Symptome, sowie Stress Management.

Ein One-on-One ist ein Gespräch zwischen einem MHP/Peer und einem Betroffenen. Dies ist die direkteste Form der Intervention und folgt dem CIS-Debriefing-Modell.

Jede Intervention ist vertraulich und anonym. Die Vorgesetzten bekommen nichts von den Inhalten der Gespräche mit. Die MHPs/Peers haben eine Schweigepflicht, welche jedoch keine juristische Relevanz hat. Nach jeder Form der Intervention gibt es die Möglichkeit zu einem direkten, unverbindlichen Gespräch zwischen den MHPs/Peers und den Betroffenen mit einem kleinen Imbiss und Getränken.

Bei mehreren Fluggesellschaften, beispielsweise der Lufthansa, wurden Kriseninterventionsteams gebildet. Diese Care- oder Special-Assistance-Teams betreuten u.a. von dem Seebeben im Indischen Ozean 2004 betroffene Passagiere. Crewmitglieder, welche auf diesen Evakuierungsflügen eingesetzt worden waren, wurden von CISM-Teams betreut.

Federführend für die Ausbildung und Bereitstellung dieser CISM-Teams ist in der deutschen Luftfahrt die Stiftung Mayday. Diese hilft in Not geratenen Piloten und deren Angehörigen unbürokratisch weiter, und zwar Berufs- und Privatpiloten aller Sparten der Luftfahrt.

Flugbesatzungen sind daraufhin ausgesucht und durch Schulungen darauf vorbereitet, mit belastenden und stressreichen Situationen umzugehen. Trotzdem geraten Piloten, Flugbegleiter und andere Besatzungsmitglieder gelegentlich in Situationen, die sie als kritisch oder gar lebensbedrohend empfinden. Gemeinsam mit Psychologen und Betroffenen unterhält die Stiftung Mayday ein Betreuungsnetz, das Flugbesatzungen nach stark belastenden Vor- oder Unfällen zur Seite steht.

Um einer Posttraumatischen Belastungsstörung und einer daraus eventuell entstehenden Fluguntauglichkeit vorzubeugen, werden durch das CISM-Team – abgestimmt auf den Vorfall – unterschiedliche Interventionen durchgeführt. Dabei machen die sehr zeitaufwändigen Debriefings mit kompletten Besatzungen etwa 10 % der Einsätze aus. Demobilizations und Einzelgespräche (sog. One-on-Ones) mit Crewmitgliedern sind die häufigste Interventionsform, auch innerhalb der Airlines. Den CISM-Teams gehören immer Peers (= Gleichgestellte) an, die den gleichen Erfahrungshorizont haben wie die Betroffenen selbst.

Die Einsatzhäufigkeit der CISM-Teams der Stiftung Mayday ist durchschnittlich drei Einsätze pro Woche.

Die gemeinnützige Stiftung Mayday schult und interveniert nach den Regeln der International Critical Incident Stress Foundation, Inc. (ICISF), ist in deren Qualitätsmonitoring eingebunden und vertritt die ICISF als CISM-Hotline für die Luftfahrt in Europa mit Schwerpunkt im deutschen Sprachraum.

In Österreich ist seit 2010 Mayday Austria insbesondere für Unternehmen der General Aviation Ansprechpartner für CISM.