Intellektueller

Als Intellektueller wird ein Mensch bezeichnet, der wissenschaftlich, künstlerisch, religiös, literarisch oder journalistisch tätig ist, dort ausgewiesene Kompetenzen erworben hat und in öffentlichen Auseinandersetzungen kritisch oder affirmativ Position bezieht. Dabei ist er nicht notwendig an einen bestimmten politischen

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, ideologischen oder moralischen Standort gebunden.

Der Bedeutungsinhalt des Begriffs Intellektueller wechselte im Laufe der historischen Entwicklung, eine allgemein anerkannte Definition des Begriffs gab es nie. Wichtige Definitionsversuche unternahmen Karl Mannheim mit der „freischwebenden Intelligenz“ und alternativ dazu Antonio Gramsci mit dem „organischen Intellektuellen“

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Der Begriff Intellektueller wurde Georges Clemenceau durch Maurice Barrès zugeschrieben. Zwar kennzeichnet Clemenceau 1898 in einem Artikel die prominenten Unterstützer von Alfred Dreyfus, darunter Émile Zola, damit als Gruppe, tatsächlich aber benutzte er den Begriff nicht als Erster und auch nicht übermäßig häufig. Es kann sogar vermutet werden, dass der Begriff von den nationalistischen Gegnern der Dreyfusunterstützer als Erstes in diesem Zusammenhang gebraucht wurde

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. In der Folge erhielt jedenfalls der Begriff eine abwertende Konnotation und wurde für Personen verwendet, die der eigenen Nation illoyal gegenüberstehen.

Gramsci prägte den Begriff „organischer Intellektueller“ für Menschen, die die Ideen einer bestimmten Klasse vertreten und reartikulieren.

„Am 14. und 15. Januar 1898 wurden [in Frankreich] zwei Listen veröffentlicht, in denen Wissenschaftler, gehobene Beamte, aber vor allem Künstler und Literaten gegen die begangenen Rechtsbrüche im Fall Dreyfus protestierten. Bis zum 4. Februar 1898 kamen etwa 2000 Personen zusammen (veröffentlicht in L’Aurore und Siècle auf etwa 40 Listen), die nicht wegen ihrer Zahl, aber wegen der Qualität der Unterschriften für Aufregung sorgten. Clemenceau nahm am 23. Januar 1898 einen bereits seit den 1870er benutzten Begriff auf, den er schließlich unter ‚La Protestation des intellectuels‘ am 1. Februar 1898 in der Zeitung Le Journal veröffentlichte. Darin wird ein für die Gesellschaft negatives Bestreben jener Gruppe beklagt, eine Elite bilden zu wollen.“

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Ausdruck ebenfalls als abwertender Kampfbegriff für Vertreter des ideologisch abgelehnten „Intellektualismus“ gebraucht, um jüdische oder politisch unerwünschte Personen zu diskreditieren und/oder anzuprangern (siehe auch NS-Propaganda).

Der Intellektuelle analysiert, hinterfragt und kritisiert laut Sartre in öffentlichen Auseinandersetzungen und Diskursen gesellschaftliche Vorgänge, um deren Entwicklung zu beeinflussen. Dabei ist der Intellektuelle nicht an einen politischen oder moralischen Standort gebunden. Dies führt häufig zu Konflikten mit Politikern, Regierungen bzw. Machthabern.

In Bezug zu den Regierungen ihres jeweiligen Landes reicht ihre Haltung von offener Unterstützung der gerade anstehenden Reformen bis zu offener Ablehnung. Intellektuelle sind dabei zugleich Produzenten und Kritiker der Ideologie.

Sofern ihre eigenen Ideen mit denen der herrschenden Klasse übereinstimmen, können sie für diese sehr effektive Unterstützer sein; wo es an Übereinstimmung fehlt, können sie vom Staatswesen verfolgt und zu Dissidenten werden. Die erfolgreichen Dissidenten werden zum Teil wieder in ein Staatssystem eingebunden, wo sie für dieses nützlich sind. So sind Intellektuelle für Machthaber zugleich unbequeme wie effektive Mittel in der innovativen Fortentwicklung der Gesellschaft. Der französische Philosoph Julien Benda (1867–1956) betonte bereits 1927 in seinem berühmten Essay Der Verrat der Intellektuellen die Neigung vieler Intellektueller, zu Erfüllungsgehilfen gesellschaftlicher Interessen und Ideologien zu werden.

Intellektuelle entwickeln untereinander informelle Beziehungen, die über die üblichen Lebensmittelpunkte von Arbeit und Familie hinausgehen. Intellektuelle Machthelfer im Staatsdienst sind so oft besser informiert als ihre behördlichen oder politischen Mitstreiter (und haben so deren Respekt, auch wenn sie wegen ihrer Kontakte zu politischen Gegnern misstrauisch beäugt werden). Unabhängig davon sind auch intellektuelle Gegner oft besser informiert über gesellschaftliche Probleme als die durchschnittliche Bevölkerung, selbst wenn das vorliegende Staatssystem die Pressefreiheit stark beschränkt hat. Diese innere Kenntnis staatlicher Details macht sie auch häufig zum Ziel der Nachrichtendienste anderer Staaten.

Die Lebhaftigkeit, Schnelle, Meinungsfreude und Verklatschtheit haupt- und großstädtischer Intellektuellenkreise führte oft zur Feindseligkeit gegen ihre Subkultur. Diese verband sich in Deutschland und Österreich nach dem Ersten Weltkrieg auch mit antijüdischen Ressentiments.

Bernhard von Mutius (* 1949) (Herausgeber des Buchs Die andere Intelligenz, 2004) äußerte die These, es bilde sich ein neuer Typ des Intellektuellen heraus, der als Wissensarbeiter (egal ob fest angestellt oder freiberuflich) in diversen Organisationszusammenhängen mit komplexen Entwicklungsprojekten betraut ist – Projekte, die wissenschaftliche und technische Innovationsvorhaben ebenso wie soziale und kulturelle Veränderungs- und Lernprozesse umfassen. Er nennt ihn den „konstruktiven Intellektuellen“. Hierbei wird erwartet, die Wirklichkeit als einen – gemeinsam mit anderen zu konstruierenden und veränderbaren – Möglichkeitsraum zu begreifen und aus der Analyse daraus handhabbare Vorschläge zu generieren. Neben der organisatorischen Anbindung als Beratergruppe innerhalb größerer Institutionen gibt es auch die Ausgründung als formal selbständige Denkfabrik.

Als die Intelligenz (wohl aus dem Russischen; siehe Intelligenzija) bezeichnet man zusammenfassend soziale Gruppen in einer Gesellschaft, in der sich Intellektuelle zu Gruppen formieren. Teils sind damit Abgrenzungen und Privilegien verbunden.

Einzelne Gruppen bzw. Kategorisierungen sind:

Borut Semler

Borut Semler (* 25. Februar 1985 in Murska Sobota) ist ein slowenischer Fußballspieler, der seit dem 1. Januar 2016 beim österreichischen Drittligisten SC Weiz unter Vertrag steht.

Bis zum 14. Lebensjahr spielte Semler in der Jugendabteilung von NK Mura, dem in seinem Geburtsort ansässigen Fußballverein, bevor er zu NK Varaždin wechselte und dort bis Juni 2001 blieb. In den folgenden drei Spielzeiten gehörte er der Jugendabteilung des FC Bayern München an, mit deren A-Jugend er 2002 und 2004 die Deutsche Juniorenmeisterschaft gewann. Danach gelang ihm der Sprung in die zweite Mannschaft, für die er in zwei Spielzeiten 48 Regionalligaspiele bestritt und 10 Tore erzielte.

Im Januar 2007 wechselte er zum kroatischen Erstligisten NK Varaždin den er Ende des Jahres wieder verließ. Nach Rückkehr in seine Heimat 2008 kam er während seiner achtmonatigen Zugehörigkeit nur zehnmal für den slowenischen Erstligisten NK Domžale zum Einsatz. Vom 24. August 2008 bis 9. Dezember 2009 spielte er 27 Mal für den Ligakonkurrenten NK Drava Ptuj und erzielte neun Tore

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; der Tabellenneunte verblieb nach erfolgreicher Relegation in der Slovenska Nogometna Liga, der höchsten slowenischen Spielklasse.

Vom 27. März 2010 (1. Spieltag) bis zum 6. November 2010 (40. Spieltag) war er für den russischen Zweitligisten Mordowia Saransk aktiv. Im Frühjahr 2011 unterschrieb er einen Vertrag beim kasachischen Erstliga-Aufsteiger Qaisar Qysylorda der am Ende der Saison absteigen musste. Daraufhin wechselte er zum Erstliga-Aufsteiger Aqschajyq Oral. Sein Debüt gab er am 10. März 2012 (1. Spieltag) beim 3:0-Sieg im Auswärtsspiel gegen Oqschetpes Kökschetau, seine ersten Ligatore erzielte er am 8. April 2012 (4. Spieltag) beim 2:1-Sieg im Auswärtsspiel gegen Qaisar Qysylorda mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Unentschieden in der 70. und dem Siegtor in der 85. Minute.

Ab dem 1. Januar 2013 war er spielberechtigt für den Ligakonkurrenten Schachtjor Qaraghandy und kam dreimal im Ligaspielbetrieb zum Einsatz. Zwei Tage nach dem einvernehmlichen Leihgeschäft bis Endes des Jahres mit dem Zweitligisten Qaisar Qysylorda erzielte er in seinem ersten Spiel am 23. Juni 2013 (13. Spieltag) beim 5:1-Sieg im Auswärtsspiel gegen Kyran Schymkent mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 in der 67. Minute auch sein erstes Tor. Mit 22 von 34 Ligaspielen und 10 Toren trug er zur Meisterschaft in der zweiten Liga und zum Aufstieg in die erste Liga bei. 2014 kehrte zum Erstligaabsteiger Aqschajyq Oral zurück, absolvierte 16 Spiele in denen er neun Tore erzielte, und wechselte mit Jahresbeginn 2015 zum Erstligaabsteiger Spartak Semei. Nach einem halben Jahr verließ er die Mannschaft und schloss sich dem slowenischen Zweitligisten NK Dob an, den er zum Jahresende 2015 nach elf Punktspielen ebenfalls verließ. Danach wechselte er zum österreichischen Drittligisten SC Weiz.

Borut Semler kam sieben Mal für die A-Nationalmannschaft zum Einsatz. Sein Debüt gab er am 18. August 2004 in Ljubljana beim 1:1-Unentschieden im Test-Länderspiel gegen die Auswahl Serbien und Montenegro. Sein letztes Länderspiel bestritt er am 22. August 2007 in Podgorica gegen die Auswahl Montenegros, das ebenfalls mit einem 1:1-Unentschieden endete.

Wat Phutthaisawan

Der Wat Phutthaisawan (Thai วัดพุทไธศวรรย์) ist eine buddhistische Tempelanlage (Wat) im Geschichtspark Ayutthaya, Zentralthailand.

Der Wat Phutthaisawan liegt am Südufer des Mae Nam Chao Phraya (Chao-Phraya-Fluss), südlich der Altstadt von Ayutthaya.

Der Legende nach soll hier auf dem Gebiet des heutigen Tempels Phra Chao U Thong, der spätere König Ramathibodi I., sein Lager aufgeschlagen haben, bevor er seine Hauptstadt Ayutthaya gründete. Wahrscheinlich hat er hier auch bis zur Fertigstellung seines Palastes, dem Wang Luang, im Jahre 1353 seinen temporären Wohnort gehabt.

Der holländische Kaufmann und Chronist Jeremias Van Vliet beschreibt in seiner „Kurzen Geschichte der Könige von Siam“, dass König Ramathibodi I. drei Tempel bauen ließ, „die noch immer als die wichtigsten im Königreich angesehen werden: den Nopphathat, welcher am heiligsten war; Raeyjae Boenna, … und Watdoem“, womit Wat Mahathat, Wat Ratchabun (nicht identisch mit dem heutigen Wat Ratchaburana) und – möglicherweise – Wat Phutthaisawan gemeint waren, wie der Historiker David K. Wyatt annahm (Lit.: Wyatt, 2005).

Zur Gründung des Wat Phutthaisawan gibt es in den Königlichen Chroniken von Ayutthaya (Lit.: Cushman, 2000) widersprüchliche Einträge. Die Version Phan Chanthanumat von 1795 setzt ebenfalls König U Thong als Gründer des Tempels fest, wohingegen Somdet Phra Phonnarat in seiner Sangitiyavamsa von König Naresuan (reg. 1590–1605) ausgeht. Schließlich sprechen die Bewohner von Ayutthaya, die 1767 als Gefangene nach Burma gebracht wurden, in ihrem Statement of the Residents of the Old Capital von König Songtham (reg. 1611–1628), der zwei Klöster aus seinem privaten Budget einrichten ließ, „um den Mönchen die Möglichkeit zu geben, Pali zu studieren“, nämlich Wat Phutthaisawan und Wat Rattana Mahathat.

Professor Krairiksh (Lit.: Krairiksh, 1992) verglich die verfügbaren Chroniken mit zeitgenössischen Stadtplänen und Gemälden und stellte fest, dass Wat Phutthaisawan das erste Mal 1687 auf dem Stadtplan eines (unbekannten) französischen Ingenieurs als Pagode de la feue Reine („Kloster der verstorbenen Königin“) eingezeichnet ist. Auch Nicolas Gervaise, der von 1683 für vier Jahre in Ayutthaya lebte, erwähnt ein Kloster dieses Namens. Gemäß seinen Aufzeichnungen wurde ein „neues Kloster zu Ehren der verstorbenen Königin erbaut“, woraus sich schließen lässt, dass König Narai diesen Tempel in Erinnerung an seine Königin errichten ließ. Auch der Grundriss des zentralen Prang, der von zwei kleineren im Norden und im Süden flankiert war, erinnert an ein ähnliches Ensemble im Wat Mahathat in Lopburi, dass ebenfalls von König Narai in den 1660ern gebaut wurde. Als König Boromakot im Jahr 1750 einer singhalesischen Delegation von Mönchen den Wat Phutthaisawan zeigte, musste es sich bereits um einen sehr wichtigen und eindrucksvollen Tempel gehandelt haben, wie der Reisebericht der Besucher zeigt .

Im Jahr 1868 in der Regierungszeit von König Chulalongkorn (Rama V.) wurde der Prang mit Mitteln renoviert, die die Bürger von Ayutthaya gespendet hatten.

Das wichtigste Bauwerk ist im Zentrum des Putthawat der Prang, dessen Form an einen Maiskolben erinnert und der zum Symbol der Klöster aus der frühen Ayutthaya-Periode wurde. Der Eingang im Norden ist über einen Vorbau erreichbar, auf dessen Dach eine kleine Chedi mit 12 eingerückten Ecken steht. Im Innern befindet sich eine kleine Chedi mit einem Fußabdruck Buddhas. Nördlich und südlich des Prang davon befinden sich heute auf der gleichen Plattform zwei Mondops, offensichtlich aus neuerer Zeit, anstelle der wohl ursprünglich vorhandenen kleinen Prangs. Mondops und Prang werden von einem quadratischen, nach innen offenen Kreuzgang (Phra Rabieng) umgeben, in dem sich noch heute zahlreiche Buddha-Statuen befinden.

Westlich des Prangs befindet sich der Ubosot

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, südlich davon zwei kleinere Wihan. Im östlichen Teil des Tempels sind neben einigen kleineren Chedis die Grundmauern eines Brennofens zu sehen, die Ruinen eines größeren Viharn, sowie ein Viharn mit einer großen liegenden Buddha-Statue.

Der Sanghawat, der Wohnbereich der Mönche, liegt im westlichen Teil des Tempels. Hier steht auch die zweistöckige ehemalige Residenz des Supreme Patriarch. Im Innern sind sehr verblichene Wandmalereien zu sehen mit Geschichten aus dem Leben des Buddha sowie den Jataka.

Koordinaten:

Multimodale Therapie bei Kindern und Jugendlichen

Multimodale Therapie bei Kindern und Jugendlichen bezeichnet die multimodale psychiatrisch-psychotherapeutische Therapie von Kindern und Jugendlichen in einem interprofessionellen psychotherapeutischen Zentrum. Synonym wird der Begriff „Multimodale Kinder- und Jugendtherapie“ verwendet.

Die Multimodale Kinder- und Jugendtherapie beinhaltet die Verknüpfung verschiedener Modalitäten in einer Behandlung. Die Durchführung obliegt einem interprofessionellen Team aus Kinder- und Jugendlichentherapeuten. Üblicherweise wird die multimodale Therapie bei Kindern und Jugendlichen unter fachärztlicher Leitung durchgeführt.

Spezifische multimodale psychotherapeutische Behandlungsprogramme und -manuale für Kinder- und Jugendliche beinhalten oft Gruppenmodule. Bisher zielen multimodale kinder- und jugendtherapeutische Programme vor allem auf expansive Störungsbilder, wie Hyperkinetische Störungen, Aufmerksamkeitsstörungen, ADHS, aggressives Verhalten, sowie auf Adipositas und Schmerzstörungen. Multimodale Kinder- und Jugendtherapie wird mittlerweile in Deutschland auch bei den meisten anderen kinderpsychiatrischen Störungsbildern angewandt.

Multimodale Kindertherapie / Multimodale Jugendtherapie ist eine interprofessionelle psychotherapeutische Behandlungsform welche sich von der Richtlinien-Psychotherapie in der Einzeltherapie vor allem dadurch unterscheidet, dass keine Antragspflicht im Gutachterverfahren besteht und die Behandlung im Team erfolgt und nicht ausschließlich auf der therapeutischen Einzelbeziehung zwischen Psychotherapeut und Patient beruht. Zentren für Multimodale Kindertherapie / Multimodale Jugendtherapie werden, wegen der sozialrechtlichen Grundlage der bundesweiten Sozialpsychiatrie-Vereinbarung (SPV) oft auch sozialpsychiatrische Praxen genannt. In einer solchen Praxis können auch Richtlinien-Psychotherapie-Anträäge gestellt werden. Die Leitung durch entsprechend qualifizierte Fachärzte mit einer Zulassung für Psychotherapie ermöglicht dies.

In Deutschland bestehen aktuell über 500 fachärztliche Zentren, die nach SPV arbeiten, dazu kommen etwa 100 Kinder- und jugendpsychiatrische Kliniken mit Institutsambulanzen und etwa 500 Kinderärztliche Praxen mit sozialpädiatrischem Schwerpunkt und sozialpsychiatrischem Versorgungsauftrag (oder Sozialpädiatrische Zentren genannt). Jedes dieser Zentren, in denen multimodale Therapie bei Kindern und Jugendlichen angeboten wird, bietet durchschnittlich etwa 500 Behandlungsplätze, wodurch davon ausgegangen werden kann, dass aktuell in Deutschland weit über einhunderttausend (Schätzung nach Dirscherl, Facharzt für KJPP) Kinder und Jugendliche mit multimodaler Kindertherapie behandelt werden.

Andere Formen der Multimodalen Therapie sind die Multimodale Schmerztherapie, die Multimodale Intenistische Therapien (z.B. Multimodale Diabetes-Therapie oder Multimodale Therapie von Karzinomen) und die Multimodale Verhaltenstherapie (nach Arnold A. Lazarus) oder Multimodale Psychotherapie, welche nicht spezifisch auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet ist.

Die Multimodale Kindertherapie und die Multimodale Jugendtherapie umfassen normalerweise sieben Module, welche im folgenden Abschnitt mit den dazugehörigen Methoden und Techniken aufgeführt werden:

Das Modul 1 beinhaltet die Ärztliche Diagnostik und Therapie.

Dabei wird nach der ausführlichen Anamneseerhebung eine differentialdiagnostische Einordnung vorgenommen. Zudem erfolgt eine körperliche Befunderhebung. Die Verordnung von Medikamenten und/oder die Verordnung von Funktionstherapien, also Ergotherapie oder Logopädie, muss durch einen dazu qualifizierten Arzt vorgenommen werden. Ärztliche Aufgabe ist es, psychiatrische Kriseninterventionen vorzunehmen, wenn es etwa um die Abschätzung von Suizidalität geht. Bei den ärztlichen Terminen zur Planung der weiteren Schritte in der multimodalen Therapie entsteht oft eine familientherapeutische Behandlung, die gezielt für Interventionen genutzt werden kann.

Der Arzt hat in einem interdisziplinären kinder- und jugendpsychologischen Zentrum gemäß Sozialpsychiatrie-Vereinbarung die Aufgabe längerfristige Entwicklungsbegleitung bei schweren Störungsbildern mit Beeinträchtigung der sozialen Funktion, anzubieten und durch Elternberatung und Psychoedukation sowie gezielte psychotherapeutische Interventionen und durch die Leitung des therapeutischen Teams, welches Leistungen in seinem Auftrag und unter seiner unmittelbaren Führung erbringt, eine Linderung der Beschwerden des Patienten herbeizuführen.

Das Modul 2 umfasst die Testdiagnostik welche überwiegend von nichtärztlichen therapeutischen Mitarbeitern durchgeführt wird.

Dabei steht die Prüfung auf Teilleistungsstörungen neben der Ermittlung der kognitiven Leistungsfähigkeit und der Suche nach Hinweisen auf familiendynamische Belastungen sowie der Erkundung sozio-emotionaler Wechselwirkungen durch projektive Tests im Mittelpunkt. Es werden Selbstauskunfts-Fragebögen verwendet, um eine emotionale Testung bezüglich Ängstlichkeit und Stimmung durchführen zu können. Weiter standardisierte Elemente stellen Fremdbeurteilungen und die Verhaltensbeobachtung, sowie die Interaktionsanalysen Interpretation kreativer Ausdrucksarbeit dar.

Das Modul 3 umfasst die Einzeltherapie durch einen therapeutischen Mitarbeiter, wobei über mehrere Jahre hinweg in mehrwöchentlichen Abständen ein therapeutischer Vertrauensaufbau, beginnend bereits in der Diagnostk-Phase

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, mit dem Ziel einer tragfähigen therapeutischen Beziehung, erfolgen kann.

Im einzeltherapeutischen Kontakt ist Platz für die Konfrontation mit schwierigen Themen unter Nutzung geeigneter Zugangswege wie Künstlerisch Therapeutische Techniken. Verhaltenstherapeutische Techniken, Narrative Therapie / Gespräche, Entspannungsverfahren, Kunsttherapeutische Techniken, Musiktherapie, Rollenspiel und Theatertherapeutische Techniken. Ebenso spielen Tanz- und Bewegungstherapeutische Techniken, Beratung, Entwicklungsbegleitung des Patienten und seiner Angehörigen, Aufmerksamkeitstrainings und Soziales Lernen eine große Rolle.

Das 4. Modul der Multimodalen Kinder- und Jugendtherapie besteht aus der sehr wichtigen Gruppentherapie.

Dabei werden meist kleine Gruppen mit ca. 6 Patienten unter cotherapeutischer Leitung (mindestens zwei Therapeuten) mit einem durchdachten Gruppenkonzept für ca. 10 Sitzungen in einer homogenen Gruppe mit gleichbleibender Besetzung gewählt. Die umschriebene Zielgruppe sollte mit ähnlichen Problemen zu tun haben und ein geringer Altersunterschied der Gruppenmitglieder ist essentiell.

In den Gruppen werden bei multimodaler Kindertherapie, kunsttherapeutische Methoden, theatertherapeutische Methoden, musiktherapeutische Methoden, Entspannungsverfahren, körpertherapeutische Methoden und soziotherapeutische Methoden unter Nutzung von und Anregung durch wissenschaftliche Manuale angewandt. Durch die Verknüpfung von Gruppenmodulen mit einer beständigen einzeltherapeutischen Anbindung und mit familientherapeutischen ärztlichen Interventionen kann die Multimodale Kindertherapie gleichzeitig verschiedene Ansatzpunkte nutzen.

Das Modul 5 stellt die interdisziplinäre Falldiskussion dar. Sie ist das Kernmerkmal der Multimodalen Kindertherapie / Multimodalen Jugendtherapie, welche im angelsächsischen Sprachraum deshalb oft als Multiprofessional Child Therapy beschrieben wird.

Die Falldiskussion im interdisziplinären Team stellt eine befruchtende Zusammenkunft verschiedener Berufsgruppen dar, wobei fortlaufend eine eingehende Auseinandersetzung mit der Problematik des Patienten stattfindet. Dadurch kann eine Qualitätssicherung mit hoher Diagnosesicherheit durch kritische Abwägung im Diskurs erreicht werden. Die Organisation der Vernetzung der verschiedenen therapeutischen Module, effiziente Therapieplanung und Überprüfung der bisherigen Maßnahmen erfolgen in diesem Modul.

Das Modul 6 stellen Funktionstherapien dar, welche häufig bereits begleitend zum therapeutischen Beziehungsaufbau in der Diagnostik-Phase der Multimodalen Kinder- und Jugendtherapie ärztlich verordnet werden.

Funktionstherapien sind wöchentliche, intensive Übungen, welche vor allem bei Teilleistungsschwächen, motorischen Entwicklungsstörungen, Sprachentwicklungsstörungen, Lese-Rechtschreib-Schwäche und Rechenschwäche von extramuralen Therapeuten erbracht werden. Durch die Vernetzung mit dem intramuralen Angebot in der Kindertherapiepraxis kann im Rahmen der Multimodalen Kindertherapie ein sehr intensives therapeutisches Angebot mit, bei einigen Patienten, mehreren Therapiesitzungen wöchentlich angeboten werden. Funktionstherapien sind Ergotherapie, Logopädie und Lerntherapie, wobei letzteres bisher nicht nach SGB 5 erstattungsfähig ist und daher nicht ärztlich über eine Krankenkasse verordnet werden kann, als anderer Kostenträger kommen hier vor allem die Jugendämter in Frage.

Das Modul 7 umfasst spezifische Elterntrainingsgruppen zur Verbesserung der Erziehungskompetenz Eltern von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen. Dabei sollte eine Zusammenfassung der Teilnehmer nach Diagnosen und Symptomatik der Kinder erfolgen. Spezifische Angebote für Trennungsängste, Geschwisterrivalität, Schulprobleme, Oppositionalität, Depressivität, soziale Ängstlichkeit, Autismus, Aufmerksamkeitsstörungen, posttraumatische Störungen, Einnässen u.a. sind sehr sinnvoll, damit die Eltern die Möglichkeit bekommen, einen besseren Umgang mit den störungsspezifischen Schwierigkeiten in der Erziehung ihrer Kinder zu finden.

Eltern-Trainingsprogramme über ca. zehn Sitzungen in einer festen Gruppe in Anlehnung an bestehende Manuale unter cotherapeutischer Leitung mit qualifizierten und erfahrenen Therapeuten dienen dem Erlernen und Trainieren eines besseren Umgangs mit krankheitsassoziiertem Problemverhalten und sollen neben Erfahrungsaustausch die Entwicklung eines verbesserten Verständnisses für das Kind durch Rollenspiel und Rollentausch, sowie die Analyse dysfunktionaler familiendynamischer Strukturen vor allem die Förderung der selbstkritischen Wahrnehmung des eigenen Anteils an der Problematik und die Vermittlung eines vernünftigen Krankheitsmodells mit Wegen zur Gesundung aufzeigen.

Spezifische Elternarbeit ohne Patientenkontakt kann bisher im Rahmen der Sozialpsychiatrie-Pauschale aus vertragsrechtlichen Gründen nicht durch therapeutische Mitarbeiter ausgeführt werden, weil der persönlich ärztliche Elternkontakt Voraussetzung zur Abrechnung nach SPV ist. Wegen der Knappheit der fachärztlichen kinder- und jugendpsychiatrischen Qualifikation wird dieses Modul an vielen Zentren für multimodale Kindertherapie nicht angeboten oder erfordert Eigenbeteiligung.

Die Verknüpfung und gemeinsame Anwendung der besten möglichen Therapiemethoden ist die Grundidee der Multimodalen Kindertherapie / Multimodalen Jugendtherapie.

Verschiedene Therapien, verschiedene Behandlungsmethoden und das Know-how verschiedener Berufsgruppen können gebündelt werden:

Im einzeltherapeutischen Behandlung arbeiten das Kind oder der Jugendliche mit einem erwachsenen Therapeuten. Arbeitsthemen können die Anwendung psychotherapeutischer Techniken, Tests, Gespräche, Übungen, Rollenspiele oder künstlerische Ausdrucksarbeit sein.

In der Gruppenpsychotherapie werden therapeutische Techniken in einer Gruppe von mehreren Kindern oder Jugendlichen angewandt. Die Resonanz der Gleichaltrigen verstärkt dabei die therapeutischen Prozesse.

In der Familientherapeutischen Behandlung ist die Interaktion zwischen den Familienmitgliedern im Blick. Psychoedukation hat zum Ziel, den Umgang mit Problemverhalten zu verbessern mcm taschen sale.

Das Behandlungsteam eines modernen Kinder- und Jugendtherapeutischen Zentrums setzt sich meistens zusammen aus Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kinderpsychotherapeuten, Sozialarbeitern, Psychologen, Kunsttherapeuten und gegebenenfalls weiteren Fachtherapeuten wie Musiktherapeuten, Tanztherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Lerntherapeuten.

Die ärztliche Leitung eines solchen Zentrums ermöglicht, dass die Patienten bestmöglich differenzialdiagnostisch abgeklärt werden können und dass bei Bedarf, gleichzeitig zur Anwendung psychotherapeutischer Techniken, der Einsatz von Medikamenten geprüft werden kann. Viele Studien belegen, dass indikationsgerechte psychopharmakologische Interventionen bei ernsthaften psychischen Störungsbildern die Wirkung psychotherapeutischer Interventionen deutlich verstärken können.

Multimodale Kindertherapie und Multimodale Jugendthertapie beginnt schon in der Diagnostik-Phase, denn um zu erfahren, wie bei einer umschriebenen Problematik am besten geholfen werden kann, ist eine gründliche Diagnostik eine unabdingbare Voraussetzung. Der therapeutische Beziehungsaufbau und weitere therapeutische Methoden können bereits in der Diagnostik-Phase beginnen.

Wenn die Zusammenhänge der Problematik ausreichend aufgeklärt sind, ist es vor allem wichtig Belastungsfaktoren durch fachkundige Beratung und therapeutische Begleitung zu reduzieren und gleichzeitig die Kinder und Jugendlichen gezielt zu stärken.

Therapeutische Gruppen stellen ein entscheidendes Modul dar, um die Kinder und Jugendlichen in ihrer Lebenswelt affektiv zu erreichen. Durch die Resonanz der Gleichaltrigen kann eine stärkere Einwirkung auf Verhalten und Erleben der jungen Menschen erreicht werden, als im ausschließlichen Einzelkontakt mit einer erwachsenen Fachkraft. Deshalb sollten diese Module optimalerweise verknüpft werden.

Im therapeutischen Prozess erfolgen wiederholt multiprofessionelle Fallkonferenzen und die Planung der notwendigen therapeutischen Module, welche sich am aktuellen wissenschaftlichen Stand orientiert, wird laufend den Erfordernissen angepasst. In die therapeutische Arbeit fließen sowohl Techniken und Erkenntnisse aus der psychologischen und psychiatrischen Wissenschaft ein.

Im Rahmen der Netzwerk-Einbindung kann vielen Patienten durch die Zusammenarbeit mit Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Lerntherapeuten, Psychotherapeuten und ärztlichen Kollegen anderer Fachrichtungen geholfen werden.

Transparenz ist ein wichtiger Leitgedanke der therapeutischen Arbeit. Patienten sollen so gut wie möglich über ihre Problematik informiert sein, um selbst Verantwortung für das Erreichen des gemeinsam erarbeiteten Zieles übernehmen zu können.

Multimodale Kindertherapie / Multimodale Jugendtherapie wirkt durch Verknüpfung der Möglichkeiten verschiedener Fachrichtungen mit unterschiedlichen Herangehensweisen

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. Durch die Abstimmung im Team ist ein hohes Maß an Qualitätskontrolle gewährleistet.

Die gesetzliche Grundlage der Multimodalen Kinder- und Jugendtherapie, also der multiprofessionellen Arbeit in einem kinder- und jugendpsychiatrischen Kinderpsychologen-Team unter fachärztlicher Leitung stellt die Sozialpsychiatrie-Vereinbarung dar.

Die Sozialpsychiatrie-Vereinbarung gilt, als deutschlandweite Regelung, nur für Kinder und Jugendliche bis zum 21. Geburtstag. Im Erwachsenen-Bereich gibt es gegenwärtig keine vergleichbare Grundlage. Die Aktivitäten der Psychiatrie-Enquête-Kommission führten 1984 zur Empfehlung sozialpsychiatrische Versorgungsverträge zu vereinbaren. 1989 wurde der gesetzliche Auftrag diese Strukturen zu schaffen an die Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen gegeben und 2009 trat die bundesweite Sozialpsychiatrie-Vereinbarung (SPV) in Kraft und soll wesentlich dazu beitragen, dass Versorgungsmängel im kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich behoben werden und dass, durch intensivere und spezifischere ambulante nervenärztliche Behandlungsmöglichkeiten, invasivere stationäre Behandlungen seltener notwendig werden.

Hermann Rumschöttel (Historiker)

Hermann Rumschöttel (* 26. August 1941 in Bad Reichenhall) ist ein deutscher Archivar und Historiker. Von 1997 bis Ende Februar 2008 war er Generaldirektor der Staatlichen Archive Bayerns.

Rumschöttel studierte zwischen 1963 und 1968 Geschichte, Germanistik, Geographie und Philosophie an den Universitäten in München (LMU) und Hamburg. Nach dem Ersten Staatsexamen 1968 ließ er sich von 1970 bis 1973 an der Bayerischen Archivschule in München zum wissenschaftlichen Archivar ausbilden. Während dieser Zeit wurde er 1972 an der LMU über Das bayerische Offizierskorps, 1866–1914 promoviert. 1973 legte er das Zweite Staatsexamen ab.

Im Anschluss war Rumschöttel zunächst von 1973 bis 1975 als Archivar im Bayerischen Hauptstaatsarchiv tätig

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. 1975 übernahm er eine Stelle in der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns. 1995 wurde er zum Direktor des Bayerischen Hauptstaatsarchivs berufen

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. Seit 1997 war er Generaldirektor der Staatlichen Archive Bayerns. Im gleichen Jahr übernahm er an der Universität der Bundeswehr München eine Honorarprofessur für Geschichte.

Von 1985 bis 1993 war Rumschöttel Vorsitzender des Vereins deutscher Archivare. Zudem diente er zwischen 1984 und 1996 als Zweiter Bürgermeister seines Heimatortes Neubiberg. Bis Ende 2014 war er zudem 2. Vorsitzender der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. In der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats wurde er am 6. Mai 2008 erneut zum 2. Bürgermeister gewählt und war damit bis zur Neuwahl des 1. Bürgermeisters amtierender Rathauschef.

Hermann Rumschöttel ist mit Johanna Rumschöttel (geb. Breu), Landrätin des Landkreises München von 2008 bis 2014, verheiratet und hat mit ihr sechs Kinder.

Thrif-T

Thrif-T war eine US-amerikanische Automobilmarke, die 1947–1955 von der Tri-Wheel Motor Corporation zunächst in Oxford (North Carolina) und dann in Springfield (Massachusetts) gebaut wurde

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Das leichte Dreiradfahrzeug gab es als Pickup und als geschlossenen Lieferwagen. Das einzelne Rad saß vorne und über der Hinterachse war ein Zweizylinder-Boxermotor von Onan eingebaut, der bei einem Hubraum von 1026 cm³ eine Leistung von 10 bhp (7,4 kW) erbrachte. Der Radstand betrug 2159 mm, die Gesamtlänge 3200 mm. Der Fahrschemel konnte in einer halben Stunde ausgebaut werden, zum Beispiel für Servicearbeiten.

John Gunnell: Standard Catalog of American Cars 1946–1975. Krause Publications, Inc. Iola, Wisconsin (2002). ISBN 0-87349-461-X

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Hochhaussinfonie

Die Hochhaussinfonie war eine multimediale Musikinszenierung der Dresdner Sinfoniker und der Pet Shop Boys, konzipiert von Markus Rindt und inszeniert von Sven Helbig, am Abend des 20. Juli 2006 in Dresden.

Als einer der Höhepunkte der 800-Jahr-Feier Dresdens waren die 10.000 Eintrittskarten schon Tage vor der Veranstaltung vergriffen.

Die Hochhaussinfonie bestand aus drei Akten

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Im ersten Akt wurde ein Film über die wechselvolle Geschichte der Prager Straße gezeigt, der die Zerstörung und den Aufbau nach dem Zweiten Weltkrieg

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, wie auch die Zeit der Wende 1989, thematisierte.

Ab dem zweiten Akt diente die Prager Zeile als Projektionsfläche. Der 240 Meter lange Plattenbau gilt als das längste Wohnhaus Deutschlands. Die an ihm angebrachte Leinwand wurde für kurze Filmsequenzen und Worteinblendungen verwendet, während die Balkone links und rechts daneben in die Lichtinszenierung einbezogen wurden.

Im dritten Teil wurden die Balkone zum „Orchestergraben“ für die Dresdner Sinfoniker und die Pet Shop Boys, um die Neuvertonung Battleship Potemkin des Stummfilms Panzerkreuzer Potemkin darzubieten.

Die Pet Shop Boys wurden durch die Aufnahmen Mein Herz brennt, einem Liederzyklus der Dresdner Sinfoniker (Komposition: Torsten Rasch) aus dem Jahre 2003 nach Texten von Rammstein, auf diese aufmerksam und arbeiteten daraufhin mit dem Orchester, Sven Helbig und Torsten Rasch an der Neuvertonung des Filmklassikers Panzerkreuzer Potemkin. Die Uraufführung war bereits im September 2004 auf dem Londoner Trafalgar Square.

Assinghauser Grund

Der Assinghauser Grund, auch Freier Grund Assinghausen genannt, war ein Kondominat der Kurfürsten von Köln in ihrer Eigenschaft als Herzöge von Westfalen und der Grafen von Waldeck. Das Gebiet lag im Gebiet der heutigen Stadt Olsberg im Hochsauerlandkreis. Die Kölner setzten sich schließlich im 17. Jahrhundert als stärkere Kraft durch.

Das Gebiet gehörte bis zum Ende des 13. Jahrhunderts zur Grafschaft Arnsberg. Der Arnsberger Besitz war nach der Teilung der Grafschaft Arnsberg 1102 umgeben von kölnischen und Waldecker Gebieten. Graf Gottfried III mcm taschen sale. von Arnsberg gab das Gebiet seiner Tochter Mechthild († 1298) als Mitgift für ihre Ehe mit dem Grafen Heinrich III. von Waldeck

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. Ab 1275 taucht die Bezeichnung Freigrafschaft Bigge auf.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Freie Grund 1301 durch Graf Otto I. von Waldeck. Die Waldecker fassten dieses Gebiet mit dem des Freistuhls Nordenau nun zum Freien Grund Assinghausen zusammen.

Zur Freigrafschaft Bigge im engeren Sinn gehörten um 1300 unter anderem Bigge, Helmeringhausen, Wulmeringhausen, Brunskappel, Wiemeringhausen und Assinghausen. Im weiteren Sinn kamen hinzu Olsberg, Elleringhausen, Bruchhausen, zeitweise auch Antfeld, Altenbüren und Keffelke sowie die Freigrafschaft Rüdenberg im Elpetal, Ortschaften im Orketal und das Gebiet des Gerichts Nordenau.

Als Gerichtsstätte war der Freistuhl von Assinghaus von zentraler Bedeutung in der Zeit der Waldecker Vorherrschaft.

Zu den Bewohnern gehörten Waldecker sowie Kölner Bauern, die den jeweiligen Landesherren abgabepflichtig waren. Im engeren Assinghauser Grund gab es 1536 103 dem Waldecker Freigericht unterstehende Bauern. 43 waren Untertanen Kölns. Daher galt das Gebiet als Kondominat.

Der Begriff „frei“ in der Bezeichnung Freier Grund Assinghausen verweist darauf, dass die meisten Bauern des Gebietes Freie waren, die dem Freigericht Assinghausen unterstanden. Dabei gab es jedoch Unterschiede. In Antfeld waren die meisten Bauern – wie beispielsweise auch in Gevelinghausen und Scharfenberg – dem jeweiligen Gutsherren untertänig. In Bruchhausen waren sie dies nur zum Teil und in den anderen Orten waren die meisten Bauern Freie. Besonders zahlreich waren die Waldecker Freien in Assinghausen, Brunskappel, Wiemeringhausen und Wulmeringhausen.

Politisch war der freie Grund bis ins 17. Jahrhundert zwischen Kurköln und der Grafschaft Waldeck strittig. Am Beginn dominierten die Waldecker. Oftmals aus Geldnot wurde das Gebiet verkauft oder verpfändet. Bereits kurz nach 1300 haben die Waldecker ihre Rechte am Freien Grund an die Familie Gaugreben verpfändet. Diese brachten weitere Teile des Gebietes an sich, so dass sie um 1370 die eigentlichen Herren waren. Allerdings haben sie nach 1400 Teile davon an die Stadt Brilon verpfändet.

Im Jahr 1533 lösten die Waldecker das Gebiet wieder aus, verpfändeten es aber bereits 1534 an die Wolff von Gudenberg zu Itter. Dieser verpfändeten das Gebiet ihrerseits 1536 an Johann Hanxleden. Da das Gebiet stets an Kölner Untertanen verpfändet worden war, löste Waldeck 1551 den Assinghauser Grund wieder ein.

Dies bedeutete eine Stärkung der Waldecker Stellung im Kondominat Assinghauser Grund. Es kam nach der Ablösung der Pfänder durch Waldeck nun zum Konflikt mit Köln. Beide Seiten nahmen landesherrliche Rechte wie das Besteuerungsrecht oder die Gerichtsbarkeit für sich in Anspruch. Das kölnische Gogericht in Brilon konkurrierte mit dem Waldecker Freigericht und setzte sich schließlich durch. Eine wichtige Rolle spielte auch die jeweiligen bergbaulichen Interessen.

Weil die Waldecker freien Bauern das Kölner Besteuerungsrecht nicht anerkannten, kam es zu gewaltsamen Übergriffen. Seit den 1580er Jahren kam es vermehrt zu Pfändungen durch Kurköln gegen Freie, die die kölnische Herrschaft nicht anerkannten. Bereits seit 1554 wurde der Streit auch vor dem Reichskammergericht ausgetragen. Dieser war 1598 im Kern zu Gunsten von Kurköln entschieden. In bergrechtlicher Hinsicht setzte sich Kurköln bereits in den 1590er Jahren durch. Im Jahr 1628 gelang es Köln schließlich, das gesamte Gebiet seiner Steuerhoheit unterzuordnen. Der Rechtsstreit mit Waldeck endete 1663 mit einem Kompromiss. Waldeck verblieben nur das inzwischen unbedeutende Freigericht sowie das Jagd- und Fischereirecht. Der Waldecker Freigraf wurde zudem dem Oberfreistuhl in der kurfürstlichen Residenzstadt Arnsberg unterstellt. Der Freie Grund wurde damit ein Teil des Herzogtums Westfalen. Darin gehörte er bis zur Säkularisation zum Briloner Quartier.

Taos Pueblo

Taos County

Taos Pueblo ist die vermutlich älteste, durchgängig bewohnte Siedlung in den Vereinigten Staaten. Das Dorf besteht aus zwei Pueblos und liegt im Norden des US-Bundesstaates New Mexico im Taos County in der Taos-Indianerreservation beidseitig des Rio Pueblo, der auch Red Willow Creek genannt wird. In den beiden Hauptgebäuden wohnen rund 150 Indianer des ebenfalls Taos genannten Volkes in weitgehend traditioneller Lebensweise. 1992 erklärte die UNESCO Taos Pueblo zum Weltkulturerbe. Taos Pueblo ist auch ein Census-designated place mit 1264 Einwohnern (Stand: 2000), von denen 95 % Indianer sind, und einer Fläche von 40,5 km² um die Siedlung.

Die ältesten Teile der heutigen Gebäude gehen auf die Anasazi-Kultur zurück und wurden zwischen 1000 und 1450 errichtet. Als die Spanier ab 1540 den heutigen Südwesten der Vereinigten Staaten erreichten, fanden sie die Siedlung auf der Suche nach den legendären „Sieben Goldenen Städten“ im Goldland Cibola.

Die Bauten bestehen aus Adobe-Lehmziegeln, sie sind mehrstöckig angelegt, die oberen Stockwerke springen zurück. Zum Aufstieg in obere Stockwerke dienen auch heute noch überwiegend Leitern.

Die Bewohner identifizieren sich zu über 90 % als römisch-katholisch, integrieren aber in ihre Glaubensausübung traditionelle Riten der prächristlichen Naturreligion. Details ihrer religiösen Überzeugungen und Praktiken sind Außenstehenden nicht zugänglich. Das Innere ihrer katholischen Kirche „San-Geronimo-Kapelle“ darf nicht fotografiert werden. Während größerer Feiern, die jährlich Ende August stattfinden, und gegebenenfalls zu anderen Zeiten wird der Zugang zum gesamten Gebiet für Nicht-Angehörige des Pueblos untersagt.

Die Rückgabe des den Bewohnern von Taos Pueblo heiligen Blue Lake und angrenzenden Lands nordöstlich der Siedlung und südöstlich des Wheeler Peak in den Jahren 1970 und 1996 war ein bedeutender Schritt auf dem Weg der Selbstverwaltung der Indianer. Der Blue Lake ist das zentrale Heiligtum und der Ort der Schöpfungsgeschichte der Taos. Das Gebiet war 1906 vom Reservat abgetrennt und dem United States Forest Service übergeben worden. Langjährige Proteste wurden durch Verbote der traditionellen Religionsausübung im Gebiet beantwortet, weil diese den Gebrauch von Mescalin einschließen. Erst Präsident Richard Nixon erkannte die kulturelle Bedeutung des Landes an und übertrug den See im September 1970 auf die Taos zurück. Die Taos bezeichnen diesen Schritt als das wichtigste Ereignis in ihrer jüngeren Geschichte. Das Gebiet wurde 1996 durch Gesetz erweitert. Es dient ausschließlich den kulturellen Gebräuchen der Taos, der Zugang ist Außenstehenden untersagt. Die Anerkennung der Rechte der Taos im Jahr 1970 gilt als ein Vorläufer des Indian Self Determination Act von 1975.

Taos Pueblo ist eine Touristenattraktion, die Bewohner leben überwiegend vom Tourismus, sowie der Anfertigung von Kunstwerken und Kunsthandwerk, das vorwiegend an Besucher verkauft wird. Darüber hinaus dient die Landwirtschaft zur Selbstversorgung.

Kulturerbe: Cahokia Mounds State Historic Site | Chaco Culture | Independence Hall | La Fortaleza und San Juan National Historic Site in Puerto Rico&nbsp

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;| Mesa Verde National Park | Monticello und University of Virginia in Charlottesville | Poverty Point | Statue of Liberty | Taos Pueblo

Naturerbe: Carlsbad Caverns National Park | Everglades National Park | Grand Canyon National Park | Great Smoky Mountains National Park | Hawaii Volcanoes National Park | Kluane/Wrangell-St. Elias/Glacier Bay/Tatshenshin-Alsek | Mammoth Cave National Park | Olympic National Park | Redwood National and State Parks | Waterton Glacier International Peace Park | Yellowstone National Park | Yosemite National Park

Gemischt: Papahānaumokuākea

Gesetz über die Sterbehilfe (Belgien)

Das Gesetz über die Sterbehilfe (niederländisch: Wet betreffende de euthanasie; französisch: Loi relative à l’euthanasie) ist ein 2002 in Kraft getretenes Gesetz des Königreichs Belgien, das die aktive Sterbehilfe zulässt.

Nach den Bestimmungen des Gesetzes ist die Sterbehilfe unter drei Bedingungen erlaubt:

Der Arzt, der die Sterbehilfe ausführt, muss dies freiwillig tun mcm taschen sale, niemand kann dazu gezwungen werden.

Das Vorgehen des Arztes ist gesetzlich streng vorgegeben. Es werden Beratungen über den Zustand des Patienten und die Möglichkeiten der Palliativmedizin als gesetzlich vorgeschriebene Bedingungen gefordert. Die Konsultation eines zweiten unabhängigen Arztes und die Einhaltung einer mindestens einmonatigen Wartezeit zwischen der schriftlichen Anfrage des Patienten und der Leistung der Sterbehilfe sind vorgeschrieben.

Ein Arzt, der Sterbehilfe durchgeführt hat, muss danach der Föderalen Kontroll- und Bewertungskommission einen Bericht vorlegen. Die Kommission, die sich aus acht Doktoren der Medizin, davon vier Professoren an einer belgischen Universität, vier Juristen und vier Personen „aus Kreisen

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, die mit der Problematik unheilbar erkrankter Patienten befasst sind“, zusammensetzt, hat die Einhaltung der Rechtsvorschriften zu prüfen.

Das Gesetz, das sich am niederländischen Sterbehilfegesetz orientiert, wurde nach einer zweijährigen Debatte, die zu einer Entkriminalisierung der aktiven Sterbehilfe führte, am 28. Mai 2002 verabschiedet. Es wurde am 22. Juni 2002 im Belgischen Staatsblatt veröffentlicht und trat am 23. September 2002 in Kraft.

Am 10. November 2005 wurde ein ergänzendes Gesetz erlassen, das Bestimmungen in Bezug auf die Rolle des Apothekers und den Gebrauch und die Verfügbarkeit todbringender Substanzen enthält. Diese stellen klar, dass ein Apotheker, der eine todbringende Substanz auf der Grundlage einer Verschreibung infolge des Sterbehilfegesetzes abgibt, keine Straftat begeht. Der Apotheker muss die Substanz dem Arzt persönlich aushändigen.

Am 13. Dezember 2013 beschloss der belgische Senat eine Ausweitung des Gesetzes auf Minderjährige. Die seit 2002 gültigen Regelungen sollen für Minderjährige verschärft werden, so soll eine aktive Sterbehilfe nur bei unerträglichen und nicht zu lindernden körperlichen Schmerzen, nicht aber bei psychischen Leiden zulässig sein. Neben dem erklärten Willen der Minderjährigen sei eine schriftliche Zustimmung der Eltern genauso notwendig wie ärztliche und jugendpsychiatrische Gutachten. Die aktive Sterbehilfe für Kinder und Jugendliche wurde in Belgien intensiv diskutiert, vor allem die großen Religionsgemeinschaften sprachen sich gegen die Ausweitung des Gesetzes aus. Die belgische Abgeordnetenkammer stimmte dem Gesetz am 13. Februar 2014 zu und es wurde am 28. Februar 2014 vom König ausgefertigt.