Ota Wićaz

Ota Wićaz (deutscher Name: Otto Lehmann; * 14. Juni 1874 in Quatitz; † 28. November 1952 in Stollberg) war ein sorbischer Literatur- und Kulturhistoriker und auch als Schriftsteller tätig.
In der Lausitzer Predigergesellschaft war er Wendischer Bibliothekar und Spezial-Senior des Sorabicums, 1899 Pfarrvikar in Leipzig, ab 1900 Volksschullehrer in Rötha, Leipzig, Hochkirch, Dresden und Zschopau, 1902 Ausbilder am Lehrerseminar in Waldenburg und Bautzen. 1903 wurde er, was als antisorbische Maßnahme zu verstehen war, versetzt zum Lehrerseminar in Stollberg, wurde dort 1904 Seminar-Oberlehrer, 1914 Professor, 1920 Studienrat, 1922 Oberstudienrat, 1926 Studiendirektor und 1936 vorzeitig pensioniert. 1941 wurde er erneut zum Schuldienst herangezogen, aber 1943 wieder im Ruhestand versetzt. 1945 kam er erneut in den Schuldienst und 1949 endgültig in den Ruhestand.
Er war Herausgeber des Časopis Maćicy Serbskeje (ČMS) und von 1950 bis 1952 Redaktor der sorbischen Kulturzeitschrift Rozhlad.
1947 wurde er von der Universität Leipzig in Anerkennung seines Beitrages für die sorbische Literatur-Wissenschaft und Kulturgeschichte mit einem Ehrendoktorat ausgezeichnet.

Benjamin Giesebrecht

Benjamin (Christian Heinrich) Giesebrecht (* 6. Februar 1741 in Rostock; † 26. April 1826 in Mirow) war ein deutscher Theologe und evangelischer Pastor in Mirow.

Benjamin Giesebrecht war der Sohn des Rostocker Kammmachers Johann Hinrich Giesebrecht und dessen ebenfalls aus Rostock stammenden Frau Margarete Catharina, geb. Schult, die ein Jahr zuvor geheiratet hatten. Nach dem frühen Tod des Vaters (1753), der seine Familie in ärmlichen Verhältnissen zurückgelassen hatte, zog die Mutter mit den Kindern in pommersche Ausland nach Anklam, wohl zu ihrer Verwandtschaft.
Giesebrecht besuchte 1754–1760 in Anklam das Gymnasium. Als ihn im Siebenjährigen Krieg preußische Werber widerrechtlich zum Soldaten ausgehoben flüchteten er und ein Bruder ins mecklenburgische Friedland und dann nach Halle, wo er von 1761 bis 1763 Theologie studierte.
Nach dem Hubertusburger Friede kehrte Benjamin Giesebrecht nach Vorpommern zurück und nahm ab 1763 verschiedene Stellungen als Hauslehrer an; in Zemmin, dann in Lärz, wo er unter anderem mit Pastor Leithäuser (Mirow) und Superintendent Andreas Gottlob Masch (Neustrelitz) bekannt wurde. Er wurde Hauslehrer bei Masch und begleitete dessen Sohn und die von ihm mit unterrichteten Söhne des Staatsministers Anton Ludwig Seip auf das Pädagogium in Halle. Als Kandidat der Theologie bemühte sich Giesebrecht danach weiter um eine Anstellung im mecklenburgischen Kirchendienst. 1768–1769 verhandelte er in Neubrandenburg wegen eine Stelle als Hilfsprediger. 1769 erreichte ihn schließlich der Ruf als Pastor der vakant gewordenen Pfarre in Mirow, wo er am 3. Dezember 1769 ins Amt eingeführt wurde und die Gemeinde ihn für die ihm entgehenden Hebungen des Gnadenjahres entschädigte.
In Mirow, wo sich in der ersten Jahrhunderthälfte im Umfeld des dortigen Fürstenhofes ein herausragendes Zentrum pietistischer Frömmigkeit entwickelt hatte und wo auch die Beaufsichtigung der Ortsschule zu Giesebrechts Amtspflichten gehörte, wirkte er fast ein halbes Jahrhundert lang. Am 23. Oktober 1772 heiratete Giesebrecht in Mirow Elisabeth Leithäuser, eine Tochter seines verstorbenen Mirower Amtsvorgängers (1790 erblindete seine Ehefrau). Giesebrecht musste miterleben, wie der kleine Marktflecken Mirow mit dem Ende der fürstlichen Hofhaltung in eine Art Dornröschenschlaf verfiel. Erst als er am 1. Pfingsttage 1815 vor dem Altar einen Schlaganfall erlitt, der mit einer Lähmung der Sprachorgane einherging, wurde ihm sein Sohn Friedrich adjungiert. Giesebrecht blieb jedoch bei frischem Geist und konnte 1819 sein 50-jähriges Amtsjubiläum noch in dankbarer Freude feiern.
In Giesebrechts Ehe wurden neun Kinder geboren, darunter die Söhne Carl (1782–1832), Adolf (1790–1855) und die Zwillingsbrüder Ludwig (1792–1873) und Friedrich (1792–1875). Zwei seiner Töchter heirateten ebenfalls mecklenburgische Pastoren. Sohn Ludwig Giesebrecht veröffentlichte später unter dem Titel „Der Fürstenhof zu Mirow während der Jahre 1706-1761“ (1863) Erinnerungen an das Familienleben der Großeltern in Mirow, das sich in freundschaftlicher Nachbarschaft mit den Mirower residierenden Mitgliedern des Fürstenhauses von Mecklenburg-Strelitz vollzog und verbarg dabei nicht seinen Stolz, selbst in einer Wiege aus Pflaumenbaumholz gelegen zu haben, in welcher vor ihm nicht nur die älteren Geschwister sondern auch Prinzen und Prinzessinnen lagen.

Dieter Bast


Dieter Bast (* 28. August 1951 in Oberhausen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der insgesamt 412 Bundesliga-Spiele bestritt und dabei 54 Tore schoss.

Vor seiner Profikarriere lernte Bast den Beruf des Werkzeugmachers. Neben der Ausbildung spielte er, zunächst als Stürmer, in der Jugend von Arminia Klosterhardt und dann in der A-Jugend von Sterkrade 06/07, wo er Verantwortlichen von Rot-Weiss Essen und Borussia Mönchengladbach auffiel.
Bast gab sein Bundesligadebüt für Rot-Weiss Essen an seinem 19. Geburtstag. Die Essener hatten Bast verpflichtet, nachdem sie bei seinen Spielen für Sterkrade 06/07 auf ihn aufmerksam geworden waren. Zwar war auch Borussia Mönchengladbach an dem Talent interessiert, doch konnte RWE-Geschäftsführer Paul Nikelski Basts Zusage sichern, ehe die Borussia dem Spieler ein Angebot unterbreiten konnte.
Bast wurde schnell Stammspieler und bestritt für die Rot-Weissen bis zu deren Abstieg 1977 insgesamt 149 Bundesliga- und 64 Regionalliga-Spiele. Danach wechselte er im Jahr 1977, trotz eines Angebotes von Bayern München und dem Interesse von Eintracht Frankfurt, für damals sagenhafte 800.000 DM zum Ligakonkurrenten VfL Bochum. Dies war zu dieser Zeit der zweitteuerste Transfer der Bundesliga, nach Paul Breitner, der zu Real Madrid ging. Die anderen Angebote nahm er nicht an, da er nicht aus dem Ruhrgebiet wegziehen wollte. Im Jahr 1983 wurde Bast, da der VfL Bochum finanzielle Probleme hatte, zusammen mit Wolfgang Patzke und Ulrich Bittorf schließlich für eine Gesamt-Ablösesumme von 1,5 Millionen DM zu Bayer 04 Leverkusen transferiert. Da er in Leverkusen später aber nur selten spielte, bat er den Verein nach kurzer Zeit, seinen Vertrag aufzulösen. Seine Karriere beendete er in Essen, weil er dies dem Vorstand vor dem Wechsel nach Leverkusen versprochen hatte.
Bast spielte zweimal für die U-23-, viermal in der B-Nationalmannschaft und 14-mal für die Olympia-Auswahlmannschaft. Bei den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles war Bast Kapitän der Deutschen Auswahl, die im Viertelfinale des Turnieres an Jugoslawien scheiterte.
Nach dem Karriereende war Bast zunächst Miteigentümer eines Autohauses. Zwischen 1991 und 1995 war er Mitglied des Vorstandes von Rot-Weiss Essen und für den sportlichen Bereich als sportlicher Leiter zuständig. In dieser Funktion verpflichtete er Jürgen Röber, zunächst als Co-Trainer, der somit seine erste Trainerstation hatte. Inzwischen ist Bast bei einer Firma für Elektromontagen in Essen für den Einkauf zuständig. Dieter Bast betreut heute unter anderem das Traditionsteam von Rot-Weiss Essen, das er selbst 1996 mit ins Leben gerufen hat. Ebenso engagiert er sich ehrenamtlich für den Verein und war maßgeblich am Abschluss des Vertrages mit Haupt- und Trikotsponsor Renault beteiligt. Dieter Bast lebt nach wie vor in Oberhausen. Er ist seit 1972 verheiratet und seit 1974 Vater.

Brugia timori

Brugia timori ist ein tropischer Fadenwurm aus der Gruppe der Filarien. Er parasitiert beim Menschen und kann eine lymphatische Filariose, die Timor-Filariose, verursachen. Die Krankheit wurde 1965 erstmals beschrieben, die Identifikation von Brugia timori als eigene Art erfolgte erst 1977. Im gleichen Jahr wurde bekannt, dass die Stechmücke Anopheles barbirostris als Vektor (Überträger) fungiert.

Die Mikrofilarien von Brugia timori sind länger und unterscheiden sich morphologisch von denen der Arten Brugia malayi und Wuchereria bancrofti, wobei das Länge-zu-Breite-Verhältnis des Kopfes bei etwa 3:1 liegt. Anders als bei den beiden anderen Arten, die eine lymphatische Filariose verursachen, weist die Hülle der Filarien bei einer Giemsa-Färbung auch keine rosa Flecken auf.
Brugia timori wurde bisher nur auf den Kleinen Sunda-Inseln, einer Inselgruppe des Staates Indonesien, beschrieben. Die Verbreitung ist lokal auf die Bereiche beschränkt, in denen die Stechmücke Anopheles barbirostris vorkommt, die sich in Reisfeldern entwickelt. Eine Studie zur Prävalenz der Infektion in Mainang, Alor Island, fand Mikrofilarien von im Blut von 157 von 586 Personen (27 %), wobei 77 von ihnen (13 %) Lymphödeme des Beines aufwiesen.
Wie bei anderen Filariosen führt die Infektion mit Brugia timori zu akutem Fieber und chronischem Lymphödem. Der Lebenszyklus von Brugia timori ist dabei sehr ähnlich wie der von Wuchereria bancrofti und Brugia malayi und führt durch die circadiane Periodizität der Mikrofilarien zu einer nächtlichen Periodizität der Krankheitssymptome.
Die Anwendung von Anthelmintika wie Diethylcarbamazin und Albendazol konnten eine Wirkung bei der Behandlung von Brugia timori zeigen. Einige Forscher sind zuversichtlich, dass die Filariose mit Brugia timori eine kontrollierbare und ausrottbare Krankheit ist.

Carl Hanser Verlag

Der Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG wurde 1928 von Carl Hanser in München gegründet und ist eines der wenigen mittelständischen Verlagsunternehmen im deutschsprachigen Raum, die sich noch im Besitz der Gründerfamilie befinden.

Von Anfang an ist der Verlag in den beiden unterschiedlichen Bereichen Belletristik und Fachliteratur tätig, wobei die Verlegertätigkeit im Bereich Belletristik von 1933 bis 1946 ruhte. Der Grundstein des Fachverlages wurde mit der Beteiligung an der Zeitschrift Betriebstechnik und der 1933 erfolgten Eingliederung in den Verlag gelegt. Die Tätigkeit auf dem Sektor der Fachzeitschriften ist auch heute mit 21 Titeln neben Literatur und Fachbuch ein weiteres Standbein.
Der Gründer Carl Hanser zog sich 1976 aus der aktiven Verlagsleitung zurück, 1985 verstarb er. Seit 1996 gehört mit Wolfgang Beisler einer der Enkel Carl Hansers der Geschäftsführung an. Michael Krüger war hier bis 2013 Geschäftsführer; auf ihn folgte Jo Lendle.
1961 war der Carl Hanser Verlag einer von elf Gründungsgesellschaftern des Deutschen Taschenbuch Verlags (dtv), bereits 1954 war er einer der Gründer der Buchserie Die Bücher der Neunzehn. 1993 wurde das Joint-Venture „Hanser Gardner Publications, Inc.“ in Cincinnati/Ohio gegründet. Im selben Jahr erweiterte der Verlag seine Tätigkeit auf Kinder- und Jugendliteratur. 1995 übernahm Hanser den Fachbuchverlag Leipzig und den Sanssouci Verlag. Seit 1999 erscheinen die Hanser Kinder- und Jugendbücher unter dem Namen „Reihe Hanser“ auch als Taschenbücher bei dtv. Im Bereich Hörbücher war der Hanser Verlag 1993 als Mitbegründer des „DHV – Der Hörverlag“ schon früh dabei.
Heute zählt der Verlag zu den wenigen Verlagen in Deutschland, die nicht zu einem großen Konzern gehören. An den Standorten München und Leipzig sind ca. 200 Mitarbeiter beschäftigt und erzielen einen Umsatz von ca. 50 Millionen Euro. Tochterunternehmen sind der 1996 erworbene Paul Zsolnay Verlag in Wien mit dem 2004 zugekauften Deuticke Verlag, der 1999 erworbene Nagel & Kimche Verlag in Zürich, der Sanssouci Verlag sowie Hanser Publications, LLC in Cincinnati/USA. Beteiligungen bestehen am DHV und dtv. Seit November 2010 gehört zur Hanser-Gruppe außerdem die Henrich Publikationen GmbH mit Sitz in Gilching bei München, ein Verlag für technische Fachzeitschriften mit Lesern hauptsächlich in der produzierenden Industrie, im Maschinenbau, der Metallverarbeitung sowie im Elektrohandwerk, der innerbetrieblichen Logistik und der Energiewirtschaft.
2011 wurde die Tochterfirma „Hanser Berlin“ gegründet, die mit dem Herbstprogramm 2012 startete. Geschäftsführerin war anfangs die Lektorin Elisabeth Ruge. 2013 zog sie sich aus dem Hanser Verlag zurück, die Leitung von „Hanser Berlin“ übernahm Karsten Kredel.
Der Verlagsumfrage 2010 des Magazins Cicero zufolge ist Hanser mit Autoren wie Herta Müller, Martin Mosebach, Reinhard Jirgl und David Grossman der derzeit wichtigste Verlag für deutschsprachige Literatur. Im Bereich des Kinder- und Jugendbuchs konnte sich Hanser bis heute immer wieder die Rechte bedeutender Autoren sichern. Unter anderem bei Hanser schreiben David Almond, John Green, Finn-Ole Heinrich, Janne Teller, Peter Pohl und Rafik Schami. Das Wirken des Verlages wurde 2012 auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Virenschleuder-Preis prämiert.
Hanser Fachbuch publiziert Fach- und Sachbücher aus den Bereichen Computer, Technik, Wirtschaft und Wissen. Mit seinen Computerbüchern deckt der Verlag dabei die Sparten Programmierung, Softwareentwicklung, IT- und Projektmanagement sowie Online Marketing ab und wendet sich mit maßgeschneiderten Lösungen an Experten und Anwender. Auf Hanser Update bloggen die Autoren des Bereichs Computerbuch News und Fachbeiträge zu IT-Themen.

Crisis mapping

Als Crisis mapping oder auch Disaster mapping bezeichnet man die Sammlung, Analyse und Darstellung von Daten während und nach Ereignissen wie einer (Natur-) Katastrophe oder einem sozialen oder politischen Konflikt. Eine wesentliche Aufgabe besteht darin, Landkarten von der betroffenen Region in möglichst kurzer Zeit (der Öffentlichkeit) bereitzustellen.

Nach einer Katastrophe benötigen Helfer und Hilfsorganisationen vor allem brauchbares Kartenmaterial der betroffenen Region, um humanitäre Hilfe leisten zu können und sich vor Ort zurechtzufinden, da die Mitarbeiter meistens nicht aus der Gegend stammen, sondern weltweit agieren. Ereignet sich eine Katastrophe in einem Raum mit Stabilisierungsbedarf, so existieren oft nur einfache Karten, auf denen wichtige Elemente wie die technische Infrastruktur, Wohngebiete und topographische Landformen fehlen oder ungenau kartographiert wurden. Aus politischen Gründen kann es sogar vorkommen, dass öffentliche Karten mit Absicht ungenau oder fehlerhaft sind, um eine Orientierung zu erschweren. Öffentlich zugängliches Kartenmaterial, welches per Geodatenmanagement zum Beispiel im Webbrowser von Anbietern wie Google Maps, Yahoo Maps oder Bing Maps abgerufen werden kann, ist häufig nur in wirtschaftlich interessanten Gebieten gut gepflegt und verlässlich; andere Regionen sind oft noch immer kaum mehr als ein Weißer Fleck.
Existieren hochwertige Karten, so kann es für Nichtregierungsorganisationen sehr aufwändig und zu teuer sein, das Kartenmaterial zu beschaffen. Da eine große Katastrophe oft auch im Brennpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit steht, sind Karten auch für Medienvertreter und die breite Öffentlichkeit interessant, um die Lage vor Ort zu illustrieren oder sich allgemein über die Region zu informieren. Durch die mediale Verarbeitung steigt auch die Spendenbereitschaft, was wiederum den Betroffenen vor Ort zugutekommt.
Existieren ausreichend detaillierte Karten, können in diese verschiedene Zusatzinformationen eingebunden und visualisiert werden. So können beispielsweise beschädigte Gebäude und durch Trümmer versperrte Straßen markiert werden, um den Kräften vor Ort die Navigation zum Beispiel mit einem Navigationssystem oder aktuellen Straßenkarten zu erleichtern. Anhand von Vorher-/Nachhervergleichen lässt sich der Schadensumfang bestimmen und Hilfskräfte können gezielter zu betroffenen Abschnitten dirigiert werden.
Neben staatlichen Organisationen wie UNOSAT, die sich mit der Kartenerstellung in Krisengebieten befassen und diese dann unter anderem an das Vor-Ort-Einsatz-Koordinierungszentrum (OSOCC) liefern, findet der Gedanke des Crisis mapping zunehmend auch Unterstützung bei Open-Source-Projekten wie OpenStreetMap (OSM). Der Vorteil der Arbeiten bei OSM ist, dass das entstehende Material frei verfügbar ist und weltweit jeder Interessierte einfach daran mitarbeiten kann (Crowdsourcing). Weil viele Mitarbeiter gleichzeitig ihre Arbeit auf ein räumlich sehr begrenztes Gebiet beschränken, können in wenigen Stunden oder Tagen Karten generiert werden, für die ansonsten viel mehr Zeit benötigt werden würde.
Zu der ersten dokumentierten Anwendung der räumlichen Analyse eines lokalen Ereignissen mit Hilfe von Crisis mapping dürfte die Karte von John Snow mit den Anhäufungen der Todesfälle bei der Cholera-Epidemie 1854 in London gehören.
Eins der ersten großen Ereignisse, in denen Crisis mapping durch Freiwillige praktiziert wurde, war das Erdbeben in Haiti 2010. Menschen die helfen wollten, begannen damit, die Basisdaten der Infrastruktur vor allem in OSM zu erfassen und in kürzester Zeit wesentlich umfangreichere Karten zu erzeugen, als zuvor vorhanden waren. Seitdem wird Crisis mapping in verschiedenen Formen bei vielen Krisen angewendet und auch Organisationen wie MapAction, die ansonsten mit eigenen Mitarbeitern vor Ort recherchieren, greifen zunehmend auf das freie Datenmaterial zurück.
Seit 2010 fand Crisis mapping bei Ereignissen wie Libyen (Flüchtlinge), Überschwemmungskatastrophe in Pakistan 2010, dem Erdbeben in Chile 2010, Crowdsourcing und Überwachung der radioaktiven Strahlung nach dem Tōhoku-Erdbeben 2011, Somalia (Flüchtlinge) und dem Tornado Outbreak vom 25. bis 27. April 2011 in den USA statt. Aktuell konzentriert sich das Crisis mapping auf die vom Taifun Haiyan heimgesuchten Philippinen und der Region um Kindu in der Republik Kongo. Zusammen mit dem UNHCR und der REACH Organisation übernahmen freiwillige Helfer Daten der UNICEF und von UNOSAT, die zuerst konvertiert und dann weiter verarbeitet und ergänzt wurden, um eine detaillierte Karte des Lagers für Flüchtlinge des Bürgerkrieg in Syrien in Zaatari (Kartenansicht Flüchtlingslager Zaatari32.29566736.32375) in Jordanien zu erstellen. Das offene Datenmodell von OSM erlaubt es, beliebige Informationen (in dem Fall zum Beispiel Toiletten, Küchen, Geschäfte usw.) in einer Karte zu vermerken, die dann nur bei entsprechend großem Kartenmaßstab dargestellt werden oder mit speziellen Anzeigeprogrammen.
Beim Crisis mapping kommen verschiedene Techniken zum Einsatz, um die Karten zu erstellen. Aufgrund des Umstandes, dass es keine oder nur wenige Personen gibt, die vor Ort Erkundungen durchführen können und eine schnelle Bearbeitung im Vordergrund steht, wird vor allem auf Fernerkundung zurückgegriffen. Eine wesentliche Datenquelle stellen dabei Luftaufnahmen und Satellitenbilder dar. Üblicherweise unterliegen diese Bilder aber hohen Nutzungsgebühren und restriktiven Nutzungsrechten, die sich nicht mit den Creative-Commons-Lizenzen der (freien) Kartendienste vereinbaren lassen. Ausnahme hiervon sind seit 2010 Bing-Luftbilder, die den freien Kartenprojekten OpenStreetMap und OpenSeaMap zum Abdigitalisieren und Erzeugen von Geo-Information zur Verfügung stehen. Diese Bilder bieten aber nur eine beschränkte Auflösung und Detailgenauigkeit und decken auch nicht den gesamten Globus ab, sodass sie sich nur bedingt als Datenquelle eignen. Das Bildmaterial stammt größtenteils aus den Jahren 2001 und 2004 und zeigt somit keine aktuelle Situation. Für die Erstellung von Basiskarten in Krisengebieten wird trotzdem meist auf dieses Bildmaterial zurückgegriffen, zumal Microsoft das OSM Projekt und Crisis mapping unterstützt und teilweise aktuellere Bilder für die betroffenen Gebiete veröffentlicht. Andere Anbieter wie DigitalGlobe ermöglichen zwar teilweise auch den kostenlosen Zugriff auf ihre oft sehr aktuellen und besonders hochauflösenden Bilder einer Krisenregion, schränken aber die Verwertung ein, sodass Kartenmaterial, welches auf Grundlage dieser Bilder erstellt wurde, nicht die Creative-Commons-Lizenz erfüllt. Auf die menschliche Arbeitskraft kann aufgrund des oft schlechten Bildmaterials dabei nicht verzichtet werden, da es teilweise nicht leicht ist zu erkennen, ob es sich zum Beispiel um ein Dach eines Gebäudes handelt oder ein Feld und eine automatisierte Kartierung zu fehleranfällig ist.
Für das Crisis mapping für OSM wird keine besondere Ausrüstung benötigt. Jeder Anwender kann sich bei OSM registrieren und eine Karte bearbeiten. Dazu stehen verschiedene Editoren online im Browser als auch als lokal zu installierendes Computerprogramm zur Verfügung. Da es im ersten Moment oft primär darum geht, die Infrastruktur und Gebäude zu kartographieren, sind auch keine tiefgreifenden Kenntnisse eines Kartographen erforderlich. Gelegentlich werden (analog zur LAN-Party) Mapping Partys ausgerichtet, bei denen sich mehrere gleichgesinnte treffen. In einem ersten Schritt können zum Beispiel Wege und Straßen erfasst werden und dann später von erfahreneren Benutzern kategorisiert werden, um zwischen Pfaden, Feld-, Wald-, Zubringerwegen, Straßen verschiedener Ordnung usw. zu unterscheiden. Ebenso werden dann von anderen Kräften weitere Daten wie den Gebäudezustand (eingestürzt, intakt, beschädigt usw.) ergänzt. Diese Daten können dann wieder über spezielle Abfragen visualisiert werden.
Neben dem reinen Kartenmaterial werden aber auch Zusatzinformationen in die Karten eingetragen. So kann vermerkt werden, wo welche Ressourcen wie Trinkwasser, Nahrung und Kraftstoff verfügbar sind oder benötigt werden. Durch einen im Oktober 2013 von Google ausgestrahlten Werbespot im Fernsehen wurde Crisis mapping der breiten Öffentlichkeit bekannt. In dem Film wird über zwei Hochwasserhelfer aus Halle (Saale) berichtet, die mit Hilfe des Kartendienstes von Google eine interaktive öffentlich zugängliche Karte erstellten, über die Hilfe während der Flutkatastrophe 2013 für die Region Halle organisiert werden konnte. Eine weitere Anwendung ist die Lokalisierung von Opfern mit Hilfe von Mobiltelefonen: entweder durch einen direkten Notruf (ggf. per SMS), einer Textnachricht bei Twitter oder Facebook oder durch Ortung der in ein Netz eingebuchten Geräte. Die ermittelten Standortdaten können dann von weltweit agierenden Helfern in einer Karte zusammengetragen und den Helfern vor Ort zur Verfügung gestellt werden.
Um die Arbeit und Aufgaben zu verteilen und zu organisieren, gibt es verschiedene Organisationen. Diese legen fest, für welche Gebiete Karten benötigt werden und verteilen die Aufgaben. Durch die Aufgabenverteilung wird sichergestellt, dass mehrere Helfer nicht gleichzeitig den gleichen Bereich bearbeiten und das Qualitätsmanagement sichergestellt wird. Einige Organisationen sind:

Læknishendr

Besetzung
Læknishendr, auch Laeknishendr, (alt-isländisch: ‚Heilende Hände‘) ist ein Demo der Viking-Metal-Band Falkenbach.

Zwischen 1989 und 1996 nahm das einzige Mitglied von Falkenbach, Vratyas Vakyas, insgesamt neun Kassetten auf. Da über die meisten davon nur sehr wenig bekannt ist, lässt sich nicht sagen, die wievielte davon Læknishendr ist; die übrigen Aufnahmen waren nicht zur Weitergabe an ihm unbekannte Personen bestimmt. Sämtliche Lieder von Laeknishendr kamen bereits auf älteren Tapes vor.
1995 nahm Vratyas Vakyas im isländischen Nationalpark Þingvellir die nach seinen Angaben erste offizielle Kassette Læknishendr auf. Die Originalveröffentlichung wurde in einer Auflage von 33 Stück gefertigt und an verschiedene Plattenfirmen verkauft, jedoch haben viele der Plattenfirmen die Kassetten jedoch ohne Erlaubnis kopiert und teilweise sogar verkauft. Den Angaben von Vratyas Vakyas zufolge ging es ihm beim Versand der Kassette an Plattenfirmen nicht hauptsächlich um einen Plattenvertrag, sondern um Rückmeldung zu Musik und Texten. Heute gilt ein Original des Demos als gesuchte Rarität.
Die im Internet verbreitere Bootleg-Version ist etwas zu schnell gespielt und deshalb um 2 Minuten kürzer. Die Songs Skirnir, Læknishendr und Asaland wurden später neu aufgenommen und auf den Alben …En their medh riki fara…, Heralding – The Fireblade und Tiurida wiederveröffentlicht. Læknishendr erscheint ohne Intro auf dem 1995 von No Colours Records herausgegebenen Promo-Tape.
Der Stil ist weitaus minimalistischer und düsterer als auf den folgenden Alben und der Sound recht verwaschen. Der Gesang ist hintergründiger als auf den Alben und teilweise mit einem Delay versehen, cleaner Gesang wird vergleichsweise selten verwendet. Alle Schlagzeugspuren wurden mit einem analogen Drumcomputer eingespielt. Anstatt einer Akustikgitarre wie auf den Alben verwendet Vakyas für die unverzerrten Zwischenspiele eine E-Gitarre.
Das Intro Skirnir beginnt mit einer epischen Keyboardmelodie, worauf ein schleppender Metal-Part folgt. Diese Version unterscheidet sich deutlich von der auf dem Album Heralding. Der Titelsong Læknishendr beginnt mit einem cleanen Folk-ähnlichen Intro, welches auf den Wiederveröffentlichungen fehlt, mit fast 8 Minuten ist dieses die längste Version dieses Stücks. In der Mitte und am Ende wird die markante Folk-Melodie jeweils wiederholt.
Blond ist sehr schleppend und minimalistisch. Das Stück bedient sich Elementen des Doom Metals und enthält neben klarem Gesang, akustischen Interludien einige Passagen, bei welchen nur Wind- bzw Wassergeräusche zu hören sind. Mit über 11 Minuten ist dies der längste Song. Wuotan Imposuerunt besteht aus einem langsamen, in Palm Mutes gespielten E-Gitarren-Rhythmus, über welchem eine hynotische Keyboardmelodie liegt, diese Melodie wird nur von einem kurzen interludium und einem Blastbeat-Part unterbrochen.
Infernum ist ein sehr schnelles, im norwegischen Black-Metal-Stil gespieltes Lied. Die ersten 3 Minuten bestehen größtenteils aus Blastbeats und gekeiftem Gesang, stellenweise sind psychedelische Keyboards zu hören. Darauf folgt ein atmosphärischer Part, in welchem ein Horn erklingt, darauf folgt ein epischer Beat. Die letzten drei Minuten sind mit den ersten drei identisch, enthalten aber keinen Gesang. Das Outro Asaland beginnt mit einer cleanen, mit einem Echo versehenen Gitarrenmelodie, welche zum Ende des Stückes von Keyboard, Schlagzeug und E-Gitarre begleitet wird.
Die Texte von Skirnir und Læknishendr sind in altnordischer Sprache geschrieben, letzter entstammt der Edda, Sigrdrífumál, Vers 4 und 5. Infernum enthält eine Textpassage aus der Schrift Germania des Tacitus. Dort werden Krieger beschrieben, welche ihre Haut schwarz anmalen. Da sich dieser Song am norwegischen Black Metal orientiert, ist der Text eine Art Hommage an das in der dortigen Szene verwendete Corpsepaint.
Sic von Myrrthront.de nannte Laeknishendr „selbst für ein Demo absolute Klasse“ und verglich den Stil mit Enslaveds Frost.

Oliver Klein

Oliver Klein (* 6. Februar 1973 in Karlsruhe) ist ein deutscher Rechtsanwalt, Steuerberater und Hochschullehrer. Sein Fachgebiet ist das nationale und internationale Steuerrecht und Steuerstrafrecht.

Klein studierte Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo er 2003 zum Doktor der Rechte promovierte. Parallel zu seinem Studium der Rechtswissenschaften studierte er an der Wirtschaftsuniversität Wien Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Betriebswirtschaftliche Steuerlehre. Das Wirtschaftsstudium in Wien schloss Klein als Mag. Rer. Soc. Oec. 2002 ab. Das Staatsexamen zum Steuerberater absolvierte er 2005.
Oliver Klein ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und drei gemeinsamen Kindern in der Nähe von Karlsruhe.
Klein ist seit seinem Berufseinstieg bei KPMG 2002 auf das nationale und internationale Steuerrecht für Unternehmen der Immobilienwirtschaft spezialisiert. Von 2005 bis 2014 war Klein für PricewaterhouseCoopers (pwc) tätig. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehören die Beratung von Immobilien-Investoren in allen Fragen des deutschen und ausländischen Steuerrechts sowie die internationale Steuerplanung für Unternehmen des deutschen Mittelstandes, darüber hinaus die Beratung von in- und ausländischen Immobilienfonds beim Erwerb und Verkauf von Immobilien, die Strukturierung ausländischer Investmentfonds sowie die Erstellung der Steuererklärungen für in- und ausländische geschlossene Immobilienfonds und Banken. Rund drei Jahre war Oliver Klein für PricewaterhouseCoopers in Saudi-Arabien tätig, wo er saudische Investoren in ihrer internationalen Steuerplanung beriet.
Seit 2014 ist Klein Managing-Partner in der Rechts- und Steuerberatungskanzlei Prof. Klein & von Stahl, welche er gemeinsam mit dem Generalbundesanwalt a. D. Alexander von Stahl in Karlsruhe gründete. Klein ist zudem als Steuerberater tätig.
Klein ist Mitglied im Vorstand des Kapitalmarktforums Schweiz sowie als Schatzmeister Mitglied des Präsidiums der Deutsch-Arabischen Gesellschaft.
Klein lehrt an der International School of Management in Frankfurt am Main Internationales Steuerrecht und Rechnungslegung. Zudem hat er einen Lehrauftrag für internationales Steuerrecht im Rahmen des englischsprachigen LL.M. Finance Programms der Johann-Wolfgang Goethe-Universität.

Oliver Klein

Oliver Klein (* 6. Februar 1973 in Karlsruhe) ist ein deutscher Rechtsanwalt, Steuerberater und Hochschullehrer. Sein Fachgebiet ist das nationale und internationale Steuerrecht und Steuerstrafrecht.

Klein studierte Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo er 2003 zum Doktor der Rechte promovierte. Parallel zu seinem Studium der Rechtswissenschaften studierte er an der Wirtschaftsuniversität Wien Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Betriebswirtschaftliche Steuerlehre. Das Wirtschaftsstudium in Wien schloss Klein als Mag. Rer. Soc. Oec. 2002 ab. Das Staatsexamen zum Steuerberater absolvierte er 2005.
Oliver Klein ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und drei gemeinsamen Kindern in der Nähe von Karlsruhe.
Klein ist seit seinem Berufseinstieg bei KPMG 2002 auf das nationale und internationale Steuerrecht für Unternehmen der Immobilienwirtschaft spezialisiert. Von 2005 bis 2014 war Klein für PricewaterhouseCoopers (pwc) tätig. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehören die Beratung von Immobilien-Investoren in allen Fragen des deutschen und ausländischen Steuerrechts sowie die internationale Steuerplanung für Unternehmen des deutschen Mittelstandes, darüber hinaus die Beratung von in- und ausländischen Immobilienfonds beim Erwerb und Verkauf von Immobilien, die Strukturierung ausländischer Investmentfonds sowie die Erstellung der Steuererklärungen für in- und ausländische geschlossene Immobilienfonds und Banken. Rund drei Jahre war Oliver Klein für PricewaterhouseCoopers in Saudi-Arabien tätig, wo er saudische Investoren in ihrer internationalen Steuerplanung beriet.
Seit 2014 ist Klein Managing-Partner in der Rechts- und Steuerberatungskanzlei Prof. Klein & von Stahl, welche er gemeinsam mit dem Generalbundesanwalt a. D. Alexander von Stahl in Karlsruhe gründete. Klein ist zudem als Steuerberater tätig.
Klein ist Mitglied im Vorstand des Kapitalmarktforums Schweiz sowie als Schatzmeister Mitglied des Präsidiums der Deutsch-Arabischen Gesellschaft.
Klein lehrt an der International School of Management in Frankfurt am Main Internationales Steuerrecht und Rechnungslegung. Zudem hat er einen Lehrauftrag für internationales Steuerrecht im Rahmen des englischsprachigen LL.M. Finance Programms der Johann-Wolfgang Goethe-Universität.

Septum (Mykologie)

Als Septum (Plural: Septa) oder Septe (Plural: Septen) bezeichnet man eine Scheidewand in den Hyphen, Basidien, Zystiden sowie Sporen und Konidien von Pilzen. Auch die Röhrenwände (Disseptimente) der Fruchtschicht (Hymenophor) von Poren- und Röhrenpilzen werden Septen genannt. Sie bilden einen Teil der Hyphenwand. In Sporen und Basidien werden longitudinale (in Längsrichtung) und transversale Septen (quer zur Längsachse) unterschieden. An den Septen von Hyphen können sich Schnallen befinden.
Septen entstehen nach der Kernteilung von der Hyphenwand ausgehend und breiten sich nach innen aus. Dabei bleibt in der Mitte ein Septenporus bestehen. In den Hyphen der höheren Pilze können manchmal nur Synzytien oder Pseudosepten entstehen.
Phragmobasidie mit Längsseptum, Seitenansicht
Phragmobasidie mit Längssepten, Draufsicht
Zerfließende Gallertträne (Dacrymyces stillatus), Spore mit Septen
Hyphen mit Septen

Septen, die nach einer Kernteilung zwischen Hyphenzellen entstehen, werden auch als primäre Septen bezeichnet. Sekundäre Septen entstehen, wenn die alten, mehr oder weniger leere Bereiche von Hyphen, Basidien, Zystiden oder Sporen von den lebenden, mit Plasma und Zellkern gefüllten Teilen abgrenzt werden. Sekundäre Septen haben dünne, oft gebogene Scheidewände.